15 Wege: 100 Euro am Tag ONLINE verdienen | ohne Startkapital

Heute stelle ich dir 15 Wege vor, wie du 100 Euro am Tag verdienen kannst. Das alles online und ohne Startkapital. Okay, bei paar Methoden musst du 5 oder 10 Euro reinstecken. Selbst, wenn man völlig pleite ist, kriegt man das irgendwie zusammengekratzt.

Ich stelle dir keine sinnlosen Methoden wie bezahlte Umfragen vor. Da verdienst du nur winzige Centbeträge. Ich gebe auch keine Tipps wie „lege dein Geld an der Börse an“. Dafür brauchst du ordentlich Startkapital. Du kannst mit allen 15 Wegen sofort durchstarten.

Als Bonus habe ich dir zum Schluss einen Tipp vorbereitet, wo du bisschen Startkapital brauchst. Da reichen 20 oder 30 Euro aus. Die Methode ist gerade voll im Trend. Wie heißt es schön: Zeit ist Geld. Steigen wir deshalb direkt ein!

1. YouTuber

Die erste Methode liegt auf der Hand. Ich bin YouTuber. Oben sieht du diesen Ratgeber als YouTube-Video. Als YouTuber verdiene ich mit diesem Kanal Geld. Hier findest du einen Artikel mit meinen Einnahmen. Kleiner Spoiler: Mein Kanal bringt mit eine vierstellige Summe ein. Aber wie genau verdiene ich dieses Geld? Ganz einfach! Ich setze auf zwei Bausteine:

  1. YouTube Klicks
  2. Partnerlinks

Du kannst auf YouTube in deinen Videos Werbung schalten. Dafür erhältst du Geld. Je mehr Klicks, desto höher dein Einkommen.

Im Oktober waren es bei mir circa 763 Euro. Und das, obwohl ich im Schnitt nur 9.500 Abos hatte. Du siehst, auch mit vergleichsweise wenig Abonnenten kann man ordentliche Summen verdienen.

Mein zweites Standbein sind die Partnerlinks. Unter meinen Videos platziere ich Links zu meinen Partnern. Klickt jemand auf den Link und holt sich das Produkt, erhalte ich eine Provision.

2. Produkte empfehlen

Du bist von deinem Handyvertrag begeistert? Dann empfehle ihn deinen Freunden weiter. Oder irgendein anderes Produkt, für das man einen Vertrag abschließen muss.

Sehr viele Unternehmen zahlen eine Werbeprämie.

  • O2 belohnt dich mit bis zu 200 Euro.
  • PayPal zahlt für jeden Neukunden 10 Euro.
  • Selbst Energiekonzerne wie E.ON zahlen eine Werbeprämie.
  • Ich könnte dir noch weitere 100 Unternehmen aufzählen. Doch ich denke, du hast das Prinzip verstanden.

Schreib dir alle Produktempfehlungen in eine Textdatei auf. Wenn ein Freund z. Bsp. einen neuen Handyvertrag abschließen möchte, wirbst du ihn als Kunden. Du kannst die Produkte auch in Foren oder auf Frageportalen empfehlen. Halte dich bitte an die Regeln. Kein Seitenbetreiber sieht es gerne, wenn du nur den Werbelink postest.

3. Nischenseite

Du möchtest die Sache mit den Werbelinks größer aufziehen? Super, dann starte eine Nischenseite. Such dir ein Thema aus, was dich besonders interessiert. Du kannst auch ein Thema nehmen, wo du großes Potenzial siehst.

Dafür kannst du die Kategorien auf Amazon durchstöbern. Googele nach den Produkten. Spuckt Google keine vernünftigen Seiten aus, könnte das eine spannende Nische sein.

Hier siehst du eine Nischenseite von mir. Ich habe dort Tests zu Alkohol veröffentlicht. Du solltest natürlich die Finger von Alkohol lassen. Die Seite dient nur als Beispiel.

Hier siehst du meinen Test zu Finlandia. Klickt jemand auf den Link und kauft sich was, erhalte ich eine Provision ausbezahlt. Amazon ist ein super Partnerprogramm.

4. VG Wort

Bei der VG Wort handelt es sich um einen Wirtschaftsverein. Er steht unter staatlicher Aufsicht.

Was genau ist die VG Wort?
Wenn eine Bibliothek ein Buch kauft, verdient der Autor nur einmal daran. Das ist unfair. Zahlreiche Studenten kopieren sich daraus Seiten. Um diesen Nachteil auszugleichen, zahlt die VG Wort dem Autor einen Bonus. Und jetzt kommt die gute Nachricht: Die VG Wort bezahlt dich auch für deine Online Texte Geld.

Dafür musst du dich bei T.O.M registrieren. Das ist schnell erledigt. Danach kannst du sogenannte Zählpixel auf deinen Online Texten einbauen. Für diese Methode benötigst du übrigens einen eigenen Blog oder eine Webseite. Um Geld zu erhalten, musst du nur eine Voraussetzung erfüllen: Der Artikel muss mindestens 1.500 Mal innerhalb eines Jahres gelesen werden.

Für 2018 gab es pro Artikel 35 Euro. Im Vorjahr waren es 29,40 Euro. Die Ausschüttungen sind sogar angestiegen. Per VG Wort kannst du dir jedes Jahr einen attraktiven Bonus für deine Online Artikel sichern.

5. Freelancer

Du möchtest schnell 100 Euro verdienen? Dann solltest du es als Freelancer versuchen. Inzwischen gibt es zahlreiche Portale, wo du deinen Service anbieten kannst.

Fiverr ist da ein gutes Beispiel. Du kannst dort alles anbieten, was dir so einfällt.

Hier siehst du dir Ergebnisse für »sing a song«. Künstler bieten an, ein Lied zu singen. Sobald der Auftrag fertig ist, erhalten sie Geld.

Diese Dame hier bietet eine Prophezeiung direkt vom lieben Gott an. Und das für schlappe 14,29 Euro. Wow, was für ein Service.

Du siehst, deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst aber auch ganz normal englische Texte ins Deutsche übersetzten oder Grafiken erstellen.

6. Texter

Autoren sind im Internet heiß begehrt. Ich würde sagen, das ist die einfachste Nische. Außer, du besitzt spezielle Fähigkeiten wie Video-Editing.

In Deutschland kannst du als Autor schnell durchstarten. Melde dich auf content.de an und gib eine Textprobe ab. Basierend auf der Probe wirst du in eine Kategorie eingestuft.

Als zweite Plattform ist Textbroker zu empfehlen. Das sind die beiden größten deutschen Anbieter. Außerdem kannst du auf Fiverr deine journalistischen Skills anbieten.

7. Videokurse

Stell dir vor, du möchtest angeln lernen.

Wie glaubst du, klappt es besser:

  1. Du liest dir ein Buch mit den Techniken durch.
  2. Du schaust dir ein Video an, wo dir alles visuell erklärt wird.

Ich denke, die meisten werden den Videokurs bevorzugen. Der Bogen spannt sich hier von selbst. Ja, auch du kannst einen Videokurs erstellen. Heutzutage reichen moderne Smartphone als Kamera völlig aus. Das neue iPhone 11 Pro ist sogar besser als viele Spiegelreflexkameras.

Du kannst den Videokurs auf Plattformen wie Udemy verkaufen. Vermarkte den Kurs in Foren und Facebook-Gruppen.

8. Google AdSense

Du hast eine Website, aber verdienst nichts? Google AdSense beschert dir schnelle Einnahmen. Du schaltest auf deiner Seite Werbung. Das kann eine Anzeige in deiner rechten Seitenbar sein. Google liefert dir automatisch Werbung auf deine Anzeige. Du musst nichts weiter tun.

Wenn jemand auf die Werbung klickt, gibts Geld für dich. AdSense ist vor allem für Seiten mit vielen Besuchern zu empfehlen.

9. E-Books

Du kennst dich zu einem Thema gut aus? Dann schreib ein E-Book darüber! Du musst keinen Doktortitel haben, um als Experte zu gelten. Ziehst du alle paar Wochen einen dicken Fisch aus dem Wasser, kannst du einen Angelratgeber schreiben.

Es gibt zahlreiche Plattformen für E-Books. Ich würde meine Bücher jedoch auf Amazon Kindle anbieten. Der potenzielle Kundenkreis ist dort mit Abstand am größten.

10. Social Media Accounts verkaufen

Unternehmen und Webagenturen sind sehr an Social Media Accounts interessiert. Es geht darum, die potenzielle Zielgruppe zu erweitern. Es gibt Portale wo du deinen Account verkaufen kannst. Derzeit sind vor allem Instagram-Accounts heiß begehrt. YouTube-Kanäle gehen auch ganz gut weg.

Fameswap ist eine seriöse Verkaufsseite. Größere Instagram-Accounts mit über 100.000 Abonnenten gehen für vier- bis fünfstellige Beträge weg. Beim Preis kommt es auf deine Nische an. Ein Fitness-Instagrammer erhält mehr als ein Comedian.

11. Experte

Du kennst dich mit irgendwas gut aus? Mach dein Wissen zu Geld! Du kannst wie ich einen YouTube-Kanal erstellen oder mit einem Blog anfangen. Schreib ein E-Book und dreh einen Videokurs. Selbst ein Podcast kommt infrage. Du kannst mit anderen Experten aus deiner Nische kooperieren.

Du bist noch kein Experte? Kein Problem, dann arbeite dich in ein Thema ein. Du musst kein Raketenwissenschaftler werden. Wenn du gerne angelst, lerne jedes Detail zu dieser Sportart kennen. Starte dann mit deiner Karriere als Experte durch.

12. Coaching

Je nach Nische bietet sich ein Coaching an.

Ein paar Beispiele:

  • Du hilfst deinen Kunden dabei, mehr Produkte zu verkaufen. Du zeigst ihnen ihre Fehler klar auf.
  • Du baust mit deiner Kundschaft einen neuen YouTube-Kanal auf.

Wenn ein Coaching in deinem Business sinnvoll ist, solltest du unbedingt darüber nachdenken. Du kannst es über deine Webseite vermarkten.

13. Sponsoring

Du kannst dich von Unternehmen sponsern lassen. Dafür schaust du dir an, für welche Firmen du interessant bist.

Wenn du einen YouTube-Kanal zu Comics betreibst, schreibst du Comic-Hersteller an. Damit gewinnst du doppelt: Du kriegst neue Comics kostenlos zugeschickt und sparst dir Ausgaben ein. So kannst du mehr Videos produzieren.

So ab 5.000 Abonnenten wirst du auf YouTube für Unternehmen interessant. Kommt aber immer auf die Nische an. Wenn du über Versicherungen sprichst, reichen vielleicht auch 1.000 Abos aus. Es gibt übrigens eine zweite Lösung. Du kannst deine Community um finanzielle Hilfe bitten.

Patreon ist hierfür sehr beliebt. Das klappt besonders gut bei Künstlern oder Comedy-Inhalten. Du kannst frei festlegen, welchen Betrag deine Fans spenden dürfen. Der YouTuber Life of Boris bietet die Pakete 1, 2, 5 und 10 Dollar an. Für die Spende erhalten seine Fans zusätzliche Inhalte.

14. Stockfotos

Wer gerne fotografiert, kann seine Fotos im Internet verkaufen. Vor 5 Jahren hätte man dafür eine professionelle Kamera benötigt. Heute akzeptieren die meisten Fotoportale schöne Smartphone-Bilder.

  • Depositphotos ist ein bekannter Fotohändler. Du kannst dort auch Videos und Illustrationen anbieten.
  • Adobe Stock ist ein weiteres Foto-Verkaufsportal. Mach deine nächsten Urlaubsbilder zu Geld!

15. Paid Content

Lass dich von Unternehmen für Werbung bezahlen.

  • Du kannst einen Artikel über ein neues Produkt schreiben. Dafür erhältst du einen finanziellen Ausgleich.
  • Du lässt in der rechten Seitenbar eine Box frei. Um dort Werbung zu schalten, verlangst du 100 Euro im Monat.
  • Auf YouTube stellst du gegen Bezahlung ein Produkt vor. Das geht auch auf Instagram.

Bonus: Reselling

Kommen wir zum versprochenen Bonus. Reselling ist der neueste Hype. Immer mehr Finanzblogger springen auf diesen Trend auf. Dabei ist Reselling ganz einfach nur Wiederverkauf. Also das, was jeder normale Händler macht.

Beim Reselling kaufst du ein Produkt und verkaufst es teurer weiter.

Du kannst in eBay Kleinanzeigen nach Produkten suchen. Ich habe als Beispiel nach einem iPhone 8 Plus gesucht. Ich hätte auch irgendein Produkt für 10 Euro nehmen können. Aber ich denke, ein iPhone ist als Beispiel leicht verständlich. Schauen wir uns das obere Angebot an. Der Verkäufer möchte 400 Euro VB.

Um einzuschätzen, wie gut der Preis ist, würde ich mir die Preise auf eBay ansehen. Ganz wichtig dabei: Du musst nach dem gleichen Modell suchen.

Ich konnte zahlreiche iPhones 8 Plus für 380 Euro finden. Es gab sogar noch günstigere Angebote. Deshalb ist dieser Artikel nicht zum Wiederverkauf geeignet.

Du suchst nach günstigen Produkten und verkaufst sie teurer weiter. Das ist die ganze Magie vom Reselling. Denk beim Kauf an deine Kosten wie eBay-Gebühren. Du kannst auch auf Flohmärkten nach Schnäppchen fürs Reselling schauen.

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