Verdoppel dein Geld – 9 einfache Methoden! | Anleitung

Stell dir vor, du könntest dein Vermögen verdoppeln. Aus 10 Euro werden 20 Euro. Ah, warum so kleinkariert. Lass uns aus 1.000 Euro gleich 2.000 Euro machen. In diesem Ratgeber erkläre ich dir, wie du dein Geld verdoppeln kannst. Ich schaue mir dabei seriöse und auch verrückte Methoden an. Insgesamt stelle ich dir 9 Methoden vor!

Ich fange diesen Ratgeber mit der verrücktesten Methode an. Dann steigere ich mich immer weiter. Die Strategien werden sinnvoller und effektiver. Ich würde sagen, steigen wir direkt ein!

1. Glücksspiel

Roulette oder Sportwetten sind ein echter Klassiker. Du setzt dein ganzes Geld auf Rot oder Schwarz.

Stell dir vor: Du bist im Casino und spielst Roulette, du setzt auf Schwarz … und dann kommt Rot.

Nun hättest du dein ganzes Geld verloren.

Deshalb ist Glücksspiel die verrückteste Methode, um sein Geld zu verdoppeln. Kann klappen, aber nur, wenn du Glück hast. Mit Können hat das nichts zu tun, wenn du im Roulette richtig liegst. Ein falscher Tipp und schwupps, du bist pleite.

Meine Meinung: Lass die Finger von Glücksspiel. Okay, einmal im Leben kann man ins Casino und 10 Euro verzocken. Gehe niemals ins Casino, weil du dein Geld wirklich verdoppeln möchtest. Das ist der erste Schritt in Richtung Spielsucht. Also Finger weg von Glücksspiel und machen wir schnell mit der zweiten Strategie weiter.

2. CFD-Trading

Kennst du diese YouTube-Typen, die dir erzählen, wie du mit Trading reich wirst?

«200.000 Euro in 6 Monaten. Das kannst du auch! Dafür musst du nur in meine Gruppe kommen!«

So oder ähnlich werben diese Typen auf YouTube. In der WhatsApp-Gruppe gibt es dann extrem spekulative Investment-Tipps.

Ist es wirklich so einfach?

  • Ich trete einer WhatsApp-Gruppe bei und trade nach.
  • Und schwupps, wenige Tage später habe ich mein Geld verdoppelt.

Nein, so einfach ist das leider nicht. Es ist deutlich wahrscheinlicher, dass du dein ganzes Geld verzockst. Ich rate dir von irgendwelchen dubiosen Gruppen ab. In der Regel ist das einfach nur Gezocke.

Es hat einen anderen Grund, warum Trading von dubiosen Seitenbetreibern promotet wird. Ja, sie verdienen damit Geld, aber weniger am eigenen Trading. Viele Trader verkaufen ihre Signale für eine Gebühr. Du zahlst also jeden Monat Geld, um die Trading-Signale zu erhalten. Das zweite Geschäftsmodell sind Affiliate-Einnahmen.

Was glaubst du, wie viel Geld zahlen CFD-Broker für einen einzigen Kunden? 20, 50 oder 100 Euro? Es sind bis zu 1.000 Dollar möglich. Ja, du hast richtig gehört. Viele Broker zahlen um die 600 Euro Werbeprämie für nur einen einzigen Kunden.

Jetzt ist dir klar, warum es so viel Werbung für CFD-Broker gibt. Aber wie sieht es in der Praxis aus? Gibt es auch seriöses CFD-Trading? Da muss ich ganz klar sagen: CFD-Trading ist für Anfänger absolut ungeeignet. Selbst erfahrene Trader verzocken ihr Geld. Wenn du Geld verzocken willst, hast du im Casino mehr Spaß. Da sparst du dir Zeit und Nerven.

Hier sieht du einen Bitcoin-CFD als Beispiel. Rechts stehen die Kauf- und Verkaufskurse dran. Schau dir einmal den Risikohinweis oben an. Dort steht fett geschrieben: »75 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.«

Drei von vier Anlegern verlieren Geld mit CFD-Trading. Allein das sollte dir ein starkes Warnzeichen sein. Seriöses CFD-Trading ist möglich. Denn CFDs bilden einfach nur einen Basiswert nach. Das können Rohstoffe, Indizes oder Kryptowährungen sein. Es ist ein Vollzeitjob, wo du den ganzen Tag vor dem Rechner sitzt. Professionelle Trader machen im Jahr vielleicht 10 bis 30 % herum.

  • Mal kurz nach dem Frühstück 5 Minuten CFDs traden. Das ist wildes Gezocke.
  • 10 Stunden pro Tag vor dem Rechner sitzen und 0,3 % gewinnen oder verlieren. Das ist seriöses CFD-Trading.

Theoretisch kannst du dein Geld in wenigen Tagen verdoppeln. Dann zockst du wie beim Roulette. Im Casino hast du jedoch mehr Spaß.

3. Sparbuch

Die ersten beiden Methoden waren wirklich verrückt. Nun wird es so langsam seriöser.

» 41 % der Deutschen setzen aufs Sparbuch.«

Das ist fast jeder zweite deutsche Verbraucher. Also muss es sich um eine ganz tolle Geldanlage handeln.

Wie lange dauert es, um sein Geld mit dem Sparbuch zu verdoppeln? Im Schnitt gibt es gerade 0,09 % an Zinsen. Die besten Angebote liegen bei 0,5 % herum. Die meisten Banken zahlen jedoch 0,1 % oder weniger. Gehen wir einmal vom Durchschnitt, also von 0,09 % aus.

Nach 100 Jahren würdest du bei einem Startkapital von 1.000 Euro stolze 94 Euro an Zinsen erhalten. Vorausgesetzt, dieser Zinssatz bleibt gleich. Du benötigst rund 770 Jahre, um dein Vermögen zu verdoppeln. Die Lebenserwartung liegt aktuell bei ungefähr 80 Jahren. Rein biologisch spricht viel dafür, dass das Sparbuch kein guter Verdoppler ist.

Allerdings bietet das Sparbuch eine gewisse Sicherheit. Im Gegensatz zu Roulette oder CFD-Trading wirst du kein Geld verlieren. Vorausgesetzt, es tritt keine größere Finanzkrise auf. Deshalb hat es das Sparbuch immerhin auf den dritten Rang geschafft.

Fürs Festgeld gibt’s immerhin durchschnittlich. 1,05 %. Die Laufzeit liegt da bei 10 Jahren. Da sind es nur 66 Jahre, bis du dein Geld verdoppelt hast.

4. Whisky

Jetzt wird’s spannend. Nun kommt die erste sinnvolle Methode. Ein bisschen verrückt ist sie trotzdem. Bei Geldanlage denkt man an Aktien, Fonds oder sogar ans Sparbuch. Aber wer denkt da schon an Whisky?

Hier siehst du den Apex 1000. In diesem Index sind die 1.000 begehrtesten Single Malt Scotch Flaschen enthalten. Das Unternehmen Rare Whisky 101 berechnet diesen Index.

Wie du siehst, ging es seit Ende 2008 steil bergauf. Du hättest dein Geld von 2008 bis 2012 und von 2012 bis 2016 verdoppelt. Von 2016 bis 2018 gab es eine weitere Verdopplung. Im Schnitt findet also alle 3 bis 4 Jahre eine Verdopplung statt. Der Apex 1000 konnte die anderen Anlageklassen weit hinter sich lassen. Allerdings gibt es keinen Fonds auf diesen Index.

Und es gibt noch ein weiteres Problem: Whisky ist ein spekulatives Anlageprodukt.

Momentan ist Whisky stark in Mode. Seit 2008 konnte Whisky eine deutlich bessere Performance als Wein hinlegen. Doch das kann sich wieder ändern. Vielleicht ist in 5 Jahren wieder Wein im Trend. Dann könnten die Whisky-Preise enorm einbrechen. Es könnte auch ein Blase vorliegen. Wenn sie platzen sollte, würden die Whisky-Preise in den Keller stürzen.

Als ich klein war, habe ich Briefmarken gesammelt. Damals kamen die Smartphones erst so langsam in die Läden. Einige sammelten sogar Telefonkarten. Heutzutage sind Telefonkarten nahezu wertlos. Es gibt ja kaum noch Häuschen, wo man mit Münzgeld telefonieren kann. Briefmarken finden auch immer weniger Sammler. Genauso könnte Whisky an Beliebtheit verlieren.

Als Whisky-Sammler sollte man in spezielle Sorten investieren. Wie bei allen Sammler-Objekten gilt die Regel: Je seltener und schwieriger zu beschaffen, desto höher der Wert. Bei Whisky sind vor allem alte Flaschen sehr schwer zu beschaffen.

Es gibt auch sogenannte »lost destilleries«. Das sind geschlossene Brennereien. Von solchen Brennereien werden manchmal alte Lagerbestände verkauft. Erstabfüllungen, die zuerst ins Fass laufen, sind ebenfalls beliebt. Vor allem schottische Whiskys sind als Geldanlage beliebt. Danach folgen japanische Whiskey. Andere Länder sind eher kompliziert.

Whisky lässt sich leichter als Wein lagern. Doch die Flaschen können gestohlen werden. Bei ein oder zwei Flaschen brauchst du keinen Tresor. Bei 100 Flaschen im Wert von jeweils 200 Euro sieht die Sache anders aus.

In Deutschland ist ganz klar Horst Lüning der beste Whisky-Experte.

Als kleines Fazit bleibt zu sagen: Whisky ist ein sehr spekulatives Investment. Es könnte eine Spekulationsblase vorliegen. Die Preise sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Dafür gibt es einen leckeren Tropfen. Wenn du im Casino 100 Euro verzockst, ist das Geld weg. Fällt der Preis deiner Whisky-Flasche von 100 auf 80 Euro, kannst du den Whisky trotzdem noch trinken. Und du kannst dabei von deiner Karriere als Whisky-Investor philosophieren.

5. Crowdfunding

Nun kommen die wirklich spannenden Strategien. Ich selber setze auf die meisten dieser Strategien. Auf manche mehr, auf andere weniger. Fangen wir mit dem Crowdfunding an. Beim Crowdfunding wird ein Projekt von der breiten Masse finanziert.

Ein Start-up hat eine geniale Idee. Doch es fehlt an Geld, um diese Idee praktisch umzusetzen. Deshalb bieten sie ihr Projekt als Crowdfunding an. Sie bitte die breite Anlegermasse um Geld. Es werden 100.000 Euro benötigt. Nun spenden 1.000 private Verbraucher wie du und ich jeweils 100 Euro. Und schon hat das Start-up das erforderliche Geld zusammen.

Für mein Investment erhalte ich Zinsen. Je nach Risiko können das zwischen 5 bis 15 % sein. Das ist ein ganz grober Rahmen. Es können auch nur 3 oder 4 % sein. Einige Firmen aus dem Mittelstand nutzen ebenfalls Crowdfunding. Da hier die Sicherheit viel höher als bei Start-ups ist, gibts weniger Zinsen. Dafür gehe ich als Anleger ein deutlich niedrigeres Risiko ein.

Als Plattform kann ich kapilendo empfehlen. Hier siehst du eine kleine Auswahl der letzten Projekte. Alle Projekte stammen aus dem Mittelstand. Deshalb finde ich kapilendo spannend. Der Fokus liegt bei etablierten Unternehmen. Irgendwelche hochspekulativen Biotech-Start-ups wirst du hier nicht finden.

Allerdings besteht auch beim Mittelstand ein Totalverlustrisiko. Du kannst dein ganzes Geld verlieren, wenn das Unternehmen insolvent geht. Deshalb ist es wichtig, sein Geld auf möglichst viele Projekte zu streuen.

Wie du siehst, unterscheiden sich die Zinsen stark voneinander. Für das rechte Projekt gibt’s 4,75 % Zinsen, links sind es stolze 9 %. Das linke Projekt ist deutlich spekulativer. Je risikoreicher das Projekt, desto höher die Zinsen. Allerdings steigt auch das Ausfallrisiko.

Bei jedem Projekt stehen rechts oben zwei Buchstaben dran. Ich habe sie einmal umkreist. KF und NF. KF steht für eine ganz normale Finanzierung, ein klassischer Kredit. Dagegen bezeichnet NF eine nachrangige Finanzierung. Sollte das Unternehmen insolvent gehen, wirst du nachrangig bedient. Mit großer Wahrscheinlichkeit gehst du leer aus, da zuerst andere Gläubiger wie Lieferanten bedient werden. Deshalb bevorzuge ich ganz klar klassische Kredite. Bei kapilendo erkennst du sie, wie gesagt, am Kürzel KF.

Klick rein und schau dir die aktuellen Projekte an! In der Regel kommt so einmal die Woche ein neues Projekt.

Mit Crowdfunding sind so 5 bis 8 % im Jahr möglich. Es gehen auch mehr oder weniger. Du brauchst also um die 10 Jahre, um dein Geld zu verdoppeln. Im Vergleich zum Sparbuch ist das verdammt schnell.

6. P2P-Kredite

Mein nächster Verdoppler sind P2P-Kredite. Das sind Kredite, die von privat an privat vergeben werden. Du leihst einer anderen Person Geld und erhältst dafür Zinsen. Dafür gibts um die 6 bis 15 % Zinsen. Wobei 15 % sehr spekulative Kredite sind. 7 bis 10 % sind sicherere Investments. Allerdings besteht auch bei P2P-Krediten ein Totalverlustrisiko. Der Schuldner kann pleite gehen und dann ist dein Investment verloren.

P2P-Kredite werden über Plattformen vermittelt. Da musst du dich nicht persönlich mit dem Schuldner treffen. Hier kann ich dir zwei Plattformen empfehlen: Bondora und Mintos.

Ich selber habe mein Geld auf beiden Plattformen angelegt.

Bondora hat ein Produkt namens Go and Grow. Du erhältst eine fixe Verzinsung von 6,75 %. Dein Geld wird auf zahlreiche Kredite gestreut. Die Besonderheit: Du kannst dir dein Geld jederzeit auszahlen lassen. Die Zinsen werden taggenau ausgeschüttet. Bei dieser Verzinsung bräuchtest du 10 Jahre und paar Monate, um dein Geld zu verdoppeln.

Ich rate dir, dein Geld auf mehreren Plattformen zu streuen, um das Risiko zu senken. Wie gesagt, Mintos und Bondora sind da die größten und bekanntesten Anbieter.

7. REITs

Mein nächster Verdoppler sind REITs. Das ist eine besondere Form von Aktien. Ein REIT ist ein Real Estate Investment Trust. Solche Unternehmen verdienen ihr Geld vorwiegend mit Immobilien. Die Erlöse kommen z. Bsp. aus Mieteinnahmen. REITs genießen Steuervorteile. Dafür müssen sie mindestens 90 % ihrer Gewinne ausschütten. Deshalb zahlen REITs sehr hohe Dividenden. Als Anleger profitierst du von regelmäßigen und hohen Ausschüttungen.

  • Realty Income ist ein echter Klassiker. Aktuell schüttet der REIT bisschen über 3 % aus. Das ist ein niedriger Wert. Viele REITs gönnen dir über 5 %.
  • Realty Income zahlt jeden Monat eine Dividende.
  • Alternative: Main Street Capital als BDC zahlt derzeit über 6 %. BDCs müssen ähnlich wie REITs 90 % ihres Einkommens als Dividende ausschütten. Daher kann man sich diese als REIT-Alternative ansehen.
  • Beide Aktien sind keine Anlageempfehlung, sondern dienen nur der Information, mehr nicht.

Mit REITs kannst du locker um die 5 % an Dividende erhalten.

Nach so 14 Jahren hättest du dein Geld allein durch die Dividenden verdoppelt. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Der US-Branchenverband zu REITs gibt einen Index raus. Dort sind logischerweise REITs enthalten. Der Index erzielte von 1972 bis Ende Januar 2019 eine jährliche Rendite von 11,73 %. Damit würdest du dein Geld nach 6 bis 7 Jahren verdoppeln.

Bitte beachte, dass dies nur ein Durchschnittswert ist. Die Aktienmärkte können auch nach 7 Jahren negativ notieren. Und dann würdest du Verluste machen. Theoretisch ist auch ein Totalverlust möglich, wenn alle REITs in deinem Depot pleite gehen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist jedoch niedrig, wenn du dein Kapital breit streust.

Um REITs oder sonstige Aktien zu kaufen, brauchst du einen günstigen Broker. Verschwende dein Geld nicht für Orderkosten. Ich habe hier für dich einen Broker, wo du für nur einen einzigen Euro Aktien handeln kannst.

Wenn du clever bist, klick rein, um Gebühren zu sparen.

8. Aktien

Anstelle von REITs kannst du in andere Aktien investieren. Da gibt es verschiedene Strategien.

Bei Anfängern ist die Value-Strategie von Warren Buffett sehr beliebt. Dabei schaust du nach Aktien, die einen Burggraben mitbringen. Das ist ein Wettbewerbsvorteil. Ein Burggraben kann ein technologischer Vorsprung sein. Andere Mitbewerber können kaum in das Geschäftsfeld eindringen, da der Burggraben sehr teuer ist.

Nimm z. Bsp. einen Flugzeugbauer wie Boeing. Ein Mitbewerber müsste ein Vermögen ausgeben, um die ganze Technik zu erforschen. Selbst dann hätte das neue Unternehmen einen gravierenden Nachteil: Wer steigt schon freiwillig in das Flugzeug eines neues Start-ups ein? Boeing ist nur ein Beispiel und keine Kaufempfehlung.

Es gibt noch viele weitere Strategien. Man sollte mindestens 10 Jahre im Aktienmarkt investiert bleiben. Besser sind 15 Jahre. Bei kürzeren Zeiträumen wie 2, 3 oder 5 Jahren kannst du mitten vor einem Börsencrash investieren.

Du siehst hier den S&P 500. Rein historisch konnten die Märkte immer wieder ein neues Allzeithoch erzielen. Es gibt keine Garantie dafür, es ist jedoch statistisch wahrscheinlich, dass du spätestens nach 15 Jahren Gewinne machst.

Mit einer konservativen Strategie macht man 5 bis 7 % im Jahr. Es sind auch 10 % oder mehr möglich.

Ich gehe in diesem Beitrag von 8 % im Jahr aus. Eine genaue Prozentangabe ist jedoch sinnlos, denn es kommt ganz auf deine Strategie an. Natürlich kannst du auch Geld verlieren und zwar eine ganze Menge.

Mit 8 % bräuchtest du übrigens 9 Jahre, um dein Geld zu verdoppeln. Aber denk dran, es kann auch kürzer oder länger dauern. Investierst du in die falschen Aktien, verdoppelst du womöglich niemals dein Geld, sondern verlierst es.

9. ETFs

Meine letzte Option sind ETFs. Ich sehe ETFs als beste Option für die breite Anlegermasse. Deshalb habe ich ihnen den ersten Platz gegeben. Mit Aktien kannst du ordentlich ins Klo greifen und dein komplettes Geld verlieren. Du kannst aber auch 5, 7 oder sogar 15 % im Jahr erzielen. Es kommt ganz auf dein Können als Investor an. Mit ETFs kannst du diesen Faktor komplett ausschalten. Denn ETFs bilden automatisch zusammengestellte Indizes ab.

Ein gutes Beispiel ist der Vanguard All World. In diesem Index sind über 3.300 Aktien enthalten. Die Zusammenstellung erfolgt vollautomatisch nach klar festgelegten Regeln. Da kann kein Fondsmanager dazwischenfunken. Die Strategie bleibt immer gleich. Du siehst rechts die größten Positionen. Dazu zählen bekannte Aktien wie Microsoft, Apple oder Amazon.

Rein historisch bringen es große Weltindizes auf eine Rendite von 7 bis 8 %. US-Indizes wie der S&P 500 haben historisch auch super performt. Somit könntest du dein Geld nach ungefähr 10 Jahren verdoppeln.

Denk aber daran, was ich dir bei Aktien erzählt habe. Die Märkte sind unberechenbar und es gibt keine Garantie, dass sich die Rendite wiederholt. Du kannst auch Verluste machen. Rein historisch ist es jedoch wahrscheinlich, dass du so nach 10 bis 15 Jahren dein Geld verdoppelst. Eine Garantie gibt es hierfür aber nicht.

Erst kürzlich gab es eine neue Entwicklung am Brokermarkt. Weiter oben hatte ich einen Broker verlinkt, wo du für 1 € Aktien handeln kannst. Dieser Broker hat nun ETF-Sparpläne für DAUERHAFT 0 € eingeführt. Partner ist der renommierte Vermögensverwalter BlackRock mit iShares. Das ist eine grandiose Neuerung, da die meisten Broker nur zeitlich beschränkte Aktionen anbieten.

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Rechtlicher Hinweis: Jegliche Informationen in diesem Beitrag dienen nur der Information und stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit der Inhalte übernommen, sie können komplett falsch sein.

4 Kommentare
  • Antworten Daniel

    5. Dezember 2019, 22:57

    Naja, Hauptsache mal wieder was geschrieben.
    Wie kommt der Autor zu der Annahme, dass Main Street ein REIT ist? Gibt es dafür eine Erklärung?

    • Antworten Nik Navarskij

      5. Dezember 2019, 23:35

      Main Street Capital ist ein BDC (Business Development Company), das ähnlich wie REITs 90 % des Einkommens als Dividende ausschütten muss. Daher habe ich Main Street als REIT-Alternative aufgeführt. Übrigens investiert Main Street unter anderem in REITs.

  • Antworten Micha

    16. Dezember 2019, 14:30

    Hi, Bei Crowdfunding empfiehlst du Kapilendo. Kannst du noch mehr Details/Gründe zur Auswahl der Plattform nennen? Und evtl. auch alternativen vorschlagen? Ist eine Deutsche Plattform für dich ein wichtiges Kriterium? Danke schonmal für deine mühe. Übrigens, deine Beiträge sind Insgesamt sehr gut! Top!!

    • Antworten Nik Navarskij

      17. Dezember 2019, 1:34

      Hallo Micha,

      ich finde Kapilendo gut, weil dort in den Mittelstand investiert wird. In Startups investiere ich nicht, per Nachrangdarlehen ist mir das viel zu viel Risiko. Ich setze auf kürzere Darlehen (max. 2-3 Jahre) und NUR auf „echte“ Kredite.
      Lange Laufzeiten in Kombi mit Startups sehe ich als Glücksspiel. Da bevorzuge ich sogar eher P2P-Kredite.

      Ist aber nur meine Meinung und KEINE Anlageberatung. Kann auch alles komplett falsch sein!

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