Megatrend Genome Editing: DIESE 3 Biotech-Aktien können Krebs besiegen

Stell dir vor, du kannst dein Erbgut beliebig verändern. Du hast Krebs? Kein Problem, ein Arzt schneidet dir den Krebs-Baustein aus deiner DNA heraus. Stattdessen setzt er einen Baustein ohne Krebs ein.

Klingt nach Science-Fiction, ist aber bereits heute Realität. CRISPR/Cas9 machts möglich!

Diese Methode ist ein extrem spannender Megatrend, der noch in den Kinderschuhen steckt.

CRISPR/Cas9 wurde 2012 von den beiden Biochemikerinnen Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna entwickelt. Sie haben sich von Bakterien inspirieren lassen. Wir Menschen werden von Bakterien angegriffen. Genauso werden Bakterien von sogenannten Phagen angegriffen.

  • Phagen attackieren die Bakterie.
  • Doch die Bakterie hat einen schlauen Abwehrmechanismus entwickelt. Sie speichert die Informationen über den Phagen-Angreifer ab und merkt sich, wie sie den Angreifer bekämpfen konnte.
  • Dies geschieht in einer Art DNA-Datenbank mit der Scheren-Waffe CRISPR/Cas9.

Nun kommt ein neuer Angriff rein. Die Bakterie prüft in der DNA-Datenbank, ob es diesen Phagen-Angriff bereits gegeben hat. Ja, hat es vor paar Tagen. Super, dann wird die CRISPR/Cas9-Schere ausgepackt, die den Angriff letztes Mal vereitelt hat. Charpentier und Doudna nutzen genau diesen Abwehrmechanismus.

Bei den Bakterien ist die Info über den Angreifer in einer Art DNA-Datenbank gespeichert. Basierend auf diesen Infos wird die Scheren-Waffe CRISPR ausgepackt. Ähnlich beim Menschen, aber mit einer Ausnahme: Der Patient hat keine DNA-Datenbank mit Infos über den Angreifer. Somit hat er keine geeignete Abwehr-Waffe. Beim Menschen wird diese Anti-Angreifer-Datenbank einfach outgescourced. Sie befindet sich im Laborcomputer des Ärzteteams. Sie können die Scheren-Waffe CRISPR/Cas9 so programmieren, wie sie möchten. Beim „Angriff“ schneidet sie die alten DNA-Stränge raus. Es entsteht eine Lücke. In genau diese Lücke können die Ärzte nun einen neuen DNA-Baustein einfügen.

Damit du CRISPR/Cas9 verstehst, habe ich das Verfahren als Scheren-Waffe bezeichnet. Waffe ist ein etwas übertriebener Ausdruck. In der Regel spricht man bei der CRISPR-Methode von einem Werkzeug. Es sind drei verschiedene Anwendungen möglich:

  1. Der DNA-Strang wird mittels CRISPR durchtrennt. Die zelleigene Reparatur fügt ihn wieder zusammen, aber mit Fehlern. Wegen diesen Fehlern funktioniert das Gen nicht mehr richtig. Hat das Gen vorher zu Problemen geführt, ist dieses Problem nun beseitigt.
  2. Die Ärzte können einzelne DNA-Bausteine reparieren. 3
  3. Es können auch kürzere Bausteine eingefügt werden.

CRISPR ist nicht das einzige Genome Editing Verfahren.

  • Seit den frühen 1990er-Jahren gibt es die ZFN-Technologie.
  • 2009 wurde TALEN entwickelt.

Ich möchte nicht näher auf die beiden anderen Methoden eingehen, denn CRISPR bietet einen gigantischen Vorteil: Das Verfahren überzeugt mit günstigen Kosten. Es lassen sich über 80 % der Kosten einsparen.

Das alles klingt super und wunderbar. Die genetische Forschung ist nicht nur Träumerei. Sie hat bereits heute einen praktischen Nutzen.

Ein einfaches Beispiel ist jedem aus Krimi-Serien bekannt. Wenn es einen Mord gibt, kommt die Polizei und nimmt DNA-Spuren. So kann der Täter gefasst werden. Man spricht vom genetischen Fingerabdruck. Vor 100 Jahren war das unvorstellbar. Doch dann ging alles ganz schnell.

Genauso schnell kann es auch mit CRISPR gehen. Natürlich nicht über Nacht, aber innerhalb von wenigen Jahren könnten die ersten Therapien kommen. Es ist keine wilde Träumerei fürs 22. oder 23. Jahrhundert. CRISPR/Cas9 ist bereits heute da. Das erste Experiment mit internationaler Beachtung fand 2018 statt. Es wurde vom chinesischen Wissenschaftler He Jiankui durchgeführt.

Im November 2018 verkündete Jiankui, genmanipulierte Zwillinge erschaffen zu haben. Die beiden Mädchen heißen Lulu und Nana. Bei dem Experiment ging es um den HIV-Virus. Jinakui hat den Mädchen mittels CRISPR-Genschere eine Mutation eingesetzt. Diese Mutation tritt bei Nordeuropäern auf. Sie schützt Menschen vor dem HIV-Virus. Lulu und Nana sind nun auf natürliche Art und Weise gegen den HIV-Virus geschützt. So lautet zumindest die Theorie.

Dieses Beispiel ist positiv und negativ zugleich.

  • Es zeigt, dass CRISPR bereits heute machbar ist.
  • Allerdings zeigt es auch, dass die Forschung noch einige Zeit benötigt.

Genome Editing beim Menschen befindet sich noch in den Kinderschuhen. Es sind noch sehr viele Fragen offen. Vor allem aus ethischen Gesichtspunkten gibt es sehr viel zu diskutieren. CRISPR ist noch viel zu wenig erforscht, um es beim Menschen einzusetzen.

Niemand weiß, ob Lulu und Nana irgendwelche Schäden davontragen. He Jiankui hat auf gut Glück an den Erbanlagen der beiden Mädchen herumgespielt. Deshalb wurde das Experiment des chinesischen Wissenschaftlers weltweit kritisiert. Als Anleger musst du dich fragen, ob du CRISPR mit deinem Weltbild vereinbaren kannst. Für streng gläubige Personen könnte das problematisch sein. Schließlich wird am Erbgut des Menschen herumgespielt.

Der Molekularbiologie Dr. Manuel Selg regt mit diesen Worten zum Nachdenken an: »Mit CRISPR kann der Mensch seine eigene Evolution bestimmen! Kein anderes Lebewesen kann das. Aber das müssen wir uns als Gesellschaft überlegen, ob wir das tun wollen.«

Als Anleger musst du noch einen weiteren Punkt beachten. Dieser Punkt gilt übrigens für alle Biotech-Aktien. Und er ist extrem wichtig für meine CRISPR-Aktien, die ich dir gleich vorstelle.

Phasen der Medikamentenzulassung

Bevor ein Medikament auf den Markt kommt, muss es mehrere Phasen durchlaufen. Es wird intensiv geprüft, also ob es einen Effekt erzielt und was die Nebenwirkungen sind. Dabei gelten sehr strenge Vorschriften. Nun haben wir mit CRISPR/Cas9 eine ganz neue Methode. CRISPR gibt es erst seit 2012. Erst seit diesem Jahr kommen die Studie so langsam ins Rollen.

  • Es soll eine erblich verursachte Augenkrankheit behandelt werden. Die Erkrankung führt bei Kindern zu Blindheit. Schuld daran trägt die Mutation eines Gen, das die Funktion der Netzhaut beeinträchtigt. Laut den National Institutes of Health ist diese Mutation eine der häufigsten Ursachen für Blindheit. 2 bis 3 von 100.000 Neugeborenen leiden an dieser Augenkrankheit.
  • Eine weitere Studie sagt Krebs den Kampf an. Forscher der University of Pennsylvania behandeln derzeit Krebs bei zwei Patienten. Bei beiden Personen wurde eine mir CRISPR modifizierte Immunzelle eingesetzt. Diese Immunzelle geht auf die Jagd nach Krebszellen. Hoffen wir, dass die Studie erfolgreich verläuft. Das wäre ein wunderbarer Meilenstein im Kampf gegen Krebs.
  • Außerdem findet noch eine Studie gegen mehrere Blutkrankheiten statt.

CRISPR hilft gegen zahlreiche Krankheiten und kann die Welt verändern. Die Methode ist also ein waschechter Megatrend. Wo genau liegt nun das Risiko für Aktionäre? Es ist super, dass CRISPR endlich beim Menschen getestet wird. Und zwar ethisch vernünftig und nicht wie beim Experiment des Chinesen He Jiankui.

Von 5.000 bis 10.000 Medikamenten schafft es nur ein einziges in den Markt. Über 99,99 % aller Substanzen scheitern auf dem Weg zur Markteinführung. Dies beruht auf dem Verband der forschenden Pharma-Unternehmen.

Ein neues Medikament muss insgesamt 6 Schritte bis zur Markteinführung durchlaufen. Die wichtigsten Gedanken zum Ablauf:

  • In der Forschungsphase werden die meisten Ideen wieder verworfen. Von bis zu 10.000 Substanzen schaffen es nur 12,4 in die nächste Runde.
  • Wenn ein potenzielles Medikament die erste Phase übersteht, steigen die Chancen zur Markteinführung deutlich an. In der vorklinischen Entwicklung werden Tests im Reagenzglas und an Tieren durchgeführt. So soll die Wirkung nachgewiesen werden. Außerdem versuchen die Forscher mögliche Nebenwirkungen zu finden.
  • Übersteht das Medikament diese Phase, wird es spannend. Dann folgen die drei klinischen Phasen. Die Substanz wird beim Menschen getestet. Behalte diese Infos unbedingt im Kopf. Sie sind nicht nur für CRISPR wichtig, sondern für alle Biotech-Aktien.

In Aktiengruppen werden öfters mal Biotech-Aktien vorgestellt. Biotech hört sich sehr futuristisch an. Etwa, womit man viel Geld verdienen kann. Für Laien ist diese Branche nur extrem schwer zu durchblicken. Darin liegt die Gefahr von Biotech-Aktien.

Selbst mein YouTube-Kanal bleibt nicht davon verschont.

Zuletzt hat eine Zuschauer immer wieder eine Biotech-Aktie in den Kommentaren erwähnt. Die Aktie hat kein bisschen zu den Videos gepasst. Dieses Kommentar hat die Person unter einem Video zu Anfänger-Aktien gepostet.

Eine unbekannte und hochspekulative Biotech-Aktie hat wirklich nichts im Anfänger-Depot verloren.

Es gibt eine simple Methode, um hochspekulative Biotech-Aktien zu entlarven. Schau dir an, in welcher Phase sich das Medikament befindet. Bei diesem Kommentar befindet sich das Medikament in Phase 3.

Phase 3 ist der letzte Schritt vor der Zulassung. Lass dich nicht davon täuschen! Ja, der Wirkstoff hat viele Hürden überwunden. Nein, die Zulassung ist kein Selbstläufer. Bis zur dritten Phase schaffen es 1,6 Wirkstoffe. Am Ende bleibt ein Wirkstoff übrig. Somit scheitern in der letzten Phase vor der Zulassung rund 38 % aller Medikamente. Man kann fast von einer 50:50-Chance sprechen. In Zukunft weißt du nun Bescheid, dass selbst die Phase 3 ein extrem hohes Risiko darstellt. So fällst du nicht mehr auf irgendwelche Aktien-Pusher rein.

Die oberen CRISPR-Studien sind noch weit von Phase 3 entfernt. Bisher wird nur an wenigen Menschen getestet. Somit befindet sich die CRISPR-Forschung eher in Phase 1 und 2. Und da sind die Erfolgschancen noch niedriger. Bis zur Phase 1 schaffen es 8,6 Wirkstoffe. Da am Ende nur 1 Wirkstoff übrig bleibt, scheitern knapp 89 % aller Medikamente.

Präge dir diese Zahlen unbedingt ein. Wenn du einen Artikel liest, wo sich der Wirkstoff in Phase 1 befindet, ist das schön. Das Medikament hat die ersten Hürden überwunden. Bis zur Zulassung ist es noch ein weiter Weg.

Rein statistisch scheitern 9 von 10 Medikamenten, wenn sie sich Stand heute in Phase 1 befinden.

Es gibt übrigens noch ein weiteres Risiko: Sagen wir, eine Biotech-Firma hat einen Phase 3 Wirkstoff. Er wirkt gut und verursacht kaum Nebenwirkungen. Alles ist super, aber dann bringt ein Konkurrent einen ähnlichen Wirkstoff heraus. Wirtschaftliche Interessen können zur Einstellung eines Medikament führen. Auch wenn sich der Wirkstoff bereits in Phase 2 oder 3 befindet.

Im Schnitt dauert es übrigens 13,5 Jahre bis zur Medikamentenzulassung. Von Phase 1 an braucht ein Wirkstoff so ungefähr 7 Jahre. Die CRISPR-Forschung befindet sich größtenteils in Phase 1. Bis die Substanzen wirklich auf den Markt kommen, können mehr als 5 Jahre vergehen. Das solltest du bei diesem Megatrend beachten.

Die Euphorie ist derzeit sehr groß, aber es sind auch Rückschläge möglich. CRISPR/Cas9 hat das Potenzial die Welt zu verändern. Doch das wird nicht morgen passieren. Bis dahin können viele Biotech-Unternehmen scheitern. Ich sage das extra so deutlich. Du musst verstehen, dass CRISPR-Aktien ein hochspekulatives Investment sind.

CRISPR ist kein Megatrend wie Wasser oder die Abfallentsorgung. Bei Abfall z. Bsp. gibt es Unternehmen wie Waste Management, die bereits heute ein breites Netz an Müllverbrennungsanlagen betreiben. Es werden Gewinne erzielt, die in Zukunft wegen dem Bevölkerungswachstum deutlich ansteigen können. CRISPR-Aktien hingegen schreiben mit ihrem CRISPR-Business tiefrote Zahlen. Geht auch nicht anders, denn die Technologie befindet sich in der klinischen Forschungsphase.

Du investierst also eindeutig in die Zukunft. Die Aktien, die ich dir jetzt gleich vorstelle, sind extrem spekulativ. Geht die Spekulation auf, sind hohe Kursgewinne drin. Allerdings kann es genauso stark nach unten fallen. Gut, jetzt bist du aufgeklärt.

1. Editas Medicine

Fangen wir mit Editas Medicine an. Das Unternehmen wird von Alphabet unterstützt. Alphabet setzt übrigens auf zahlreiche spannende Megatrends. Es geht um Quantencomputer und weitere Trends der Zukunft. Hier gehts zum Quanten-Megatrend-Beitrag!

Editas ist seit 2016 an der Börse gelistet und setzt intensiv auf CRISPR. Das Unternehmen ist komplett von dieser Methode abhängig. Erweist sich CRISPR als voller Erfolg, wird Editas extrem davon profitieren.

Wie du hier siehst, schreibt Editas tiefrote Zahlen. CRISPR befindet sich noch in der Erforschung. Wo sollen da auch größere Umsätze herkommen? Die Verluste gehen in Ordnung, da ausreichend Geld vorhanden ist.

Es stehen Barmittel von über 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung, was diese Grafik zeigt. So kann die CRISPR-Forschung bezahlt werden.

Editas ist eine Spekulation auf eine erfolgreiche CRISPR-Zukunft. Würde CRISPR rein hypothetisch verboten werden, wäre Editas schnell pleite. Das ist aber so gut wie ausgeschlossen. Dafür ist zu viel Geld in CRISPR geflossen. Deutlich wahrscheinlicher ist es, dass sich Rückschläge durch Nebenwirkungen ergeben.

2. CRISPR Therapeutics

Meine zweite Aktie ist CRISPR Therapeutics. Es handelt sich um ein Schweizer Unternehmen. Der Name dieser Firma zeigt eindeutig, woran CRISPR Therapeutics arbeitet. Zusätzlich bietet der Name interessante Vorteile. Als der Bitcoin-Hype vor ungefähr 2 Jahren so richtig losging, gab es einen spannenden Nebeneffekt. Alle Aktien, die das Wort »Blockchain« in ihrem Namen enthielten, sind extrem stark gestiegen. Einen ähnlichen Effekt könnte es auch bei CRISPR Therapeutics geben. Würde es entscheidende Fortschritte in der CRISPR-Forschung geben, könnte der Name die Aktie erheblich pushen.

  • Bayer ist mit über 10 % an CRISPR Therapeutics beteiligt.
  • Die anderen Aktionäre wie Celgene oder GlaxoSmith zählen zur Creme de la Creme der Pharma-Welt.
  • Große Big Player der Pharma-Branche glauben an dieses Unternehmen.

3. Intellia Therapeutics

Ebenso wie die beiden anderen CRISPR-Aktien ist Intellia Therapeutics 2016 an die Börse gegangen.

Das US-amerikanische Unternehmen punktet mit starken Partner. Ich möchte hier den Schweizer Pharmekonzern Novartis hervorheben. Die beiden Unternehmen arbeiten intensiv zusammen. Intellia darf sich über regelmäßige Finanzspritzen freuen. Erst letztes Jahr wurde eine Ausweitung der Partnerschaft mit einer Cash-Spritze von 10 Millionen Dollar verkündet.

Es gibt übrigens zwei weitere Gen-Scheren-Aktien. Die Unternehmen setzen jedoch nicht auf CRISPR/Cas9. Vielleicht erinnerst du dich noch an TALEN und ZFN. Ich habe diese Methoden vorher kurz erwähnt. Sangamo setzt auf ZFN, also auf Zinkfinger-Nukleasen. Es sollen z. Bsp. Blutgerinnungsstörungen bekämpft werden.

Anfang 2019 gab es einen herben Dämpfer.

Die Phase 1 und 2 Studien fielen weniger positiv aus als erwartet. Es traten nicht die erhofften Effekte ein. Daraufhin brach die Aktie ein und zog die gesamte Branche mit sich. Ja, auch die CRISPR-Aktien fielen, obwohl sie nur indirekt etwas damit zu tun haben.

Darin zeigt sich das Risiko dieser Branche. Jede noch so kleine News wird hart von den Aktionären bestraft. Das ist auch verständlich, denn bisher sind Gen-Scheren ein spannender Megatrend. Aber mehr nicht. Es gibt noch keine breite Anwendung in der Bevölkerung. Deshalb sorgt jeder Rückschlag für nervöse Abverkäufe.

Eine Aktie habe ich noch für dich: Cellectis.

Das französische Unternehmen ist auf TALEN spezialisiert. Cellectis hat TALEN zur Bekämpfung von Krebszellen entwickelt. Der Pharmagigant Pfizer hält rund 6,5 % der Anteile an Cellectis. Allerdings hatte Cellectis bereits Rückschläge zu verzeichnen. 2017 gab es einen Todesfall nach der Anwendung der Therapie UCART123. Daraufhin musste die Versuche kurzzeitig ausgesetzt werden.

Ich persönlich bin wegen den Kostenvorteilen eher von den drei CRISPR/Cas9-Unternehmen überzeugt. Cellectis oder Sangamo würde ich mir nichts ins Depot holen. So oder so sind das alles extrem hochspekulative Aktien. Das möchte ich dir nochmals sagen.

Du spekulierst auf eine Methode, die sich noch in der klinischen Testphase befindet.

Bei diesen Aktien ist ein Totalverlust möglich. Deshalb würde ich nur einen kleinen Teil meines Depots darin investieren. Maximal 2 bis 3 % pro Aktie, eher 1 %. Anleger, die bereits mit Aktien wie der Deutschen Post unruhig schlafen, sollten ihre Finger ganz weglassen.

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Rechtlicher Hinweis: Jegliche Informationen in diesen Beitrag dienen nur der Information und stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit der Inhalte übernommen, sie können komplett falsch sein.

1 Kommentar
  • Antworten IMHAMSTERRAD

    1. Oktober 2019, 19:22

    Ich würde generell nicht in Biotech investieren, die verdienen alle kein Geld, die Aktien sind sehr spekulativ, ist wie mit Minenaktien, besser dann reine klassische Pharmaunternehmen, wenn schon

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