Minimalismus leben? Ja, aber bitte mit LUXUS! | Top 6+1 Spartipps

Heute erkläre ich euch, wie ihr Minimalismus und Luxus kombiniert. Hä? Beim Minimalismus geht es ums Sparen, da ist kein teurer Luxus drin! Doch, ist er und ich beweise dir das Gegenteil mit 6+1 geheimen Spartipps, die ich selber entdeckt habe!

Ich heiße Nik und bin stolzer Sparweltmeister. Wo es nur geht, versuche ich Geld zu sparen und es in Aktien und Co. anzulegen. So möchte ich möglichst schnell finanziell unabhängig werden. Ich teile meine besten Spartipps mit dir, um deinen Geldbeutel zu entlasten.

»Aber Nik, wo bleibt da der Luxus!«

Keine Sorge, dazu komme ich jetzt. Viele Minimalisten schränken sich an allen Ecken und Enden ein. Einige versuchen sogar nur 30 bis 50 Euro im Monat für Lebensmittel auszugeben. Ich kann dich beruhigen, das ist nicht mein Ansatz. Mit 50 möchte ich nicht auf mein Leben zurückblicken und denken »Verdammt, ich habe ein pralles Bankkonto, aber niemals mein Leben gelebt!«

Keine Sorge, ich achte sehr auf einen spannenden Lifestyle. Denn das vermisse ich bei den meisten Minimalisten. Und ich zeige dir, wie du minimalistisch und luxuriös leben kannst!

Ganz kurz am Rande, ich habe am Schluss einen teuflisch guten Spartipp für dich. Also es lohnt sich, den Beitrag bis zum Ende zu lesen!

Genug geredet, steigen wir direkt in die luxuriösen Spartipps ein.

1. Auf den dritten Sale warten

Ich kaufe meine Klamotten immer im dritten Sale ein. Was meine ich damit?

Sagen wir, du willst eine Winterjacke kaufen.

Minimalismus leben Winterjacke

Viele Personen gehen in einen Laden und kaufen sich eine Jacke für so 80 bis 150 Euro rum. Winterjacken sind ja relativ teuer. Und genau das ist der Fehler! In der Regel findet der erste Sale so kurz vor Weihnachten statt. Da kannst du aber nur 10 oder vielleicht 20 % sparen. Bei solchen Rabatten schlage ich noch lange nicht zu.

»Aber Nik, vielleicht ist die Jacke später ausverkauft!«

Ja, ich kenne das Gefühl, wenn man etwas haben will. Da kann ich dich zu 666 % verstehen. Aber ich möchte dir etwas verraten: Ich habe jedes Kleidungsstück später günstiger gesehen und das hat mich tierisch geärgert. Vielleicht nicht im gleichen Shop, aber irgendwo im Internet. Häufig auf der offiziellen Webseite der Marke. Seit ungefähr 10 Jahren shoppe ich nur noch im dritten Sale und ich kann dir sagen: Es klappt wunderbar!

Der zweite Sale für Wintermode kommt direkt nach Weihnachten bzw. Neujahr. Dann gibt’s sogar 50 %. Das ist in Ordnung, aber es geht noch günstiger. So gegen Ende Januar Anfang Februar folgt der dritte Sale mit 70 % oder mehr. Je nach Marke sind es dann 50 %, weil manche Herstellen im zweiten Sale nur 30 % anbieten. Dann schlage ich knallhart zu.

Also Wintermode kaufe ich meist so Anfang Februar und Sommermode gegen Ende September.

Und ich kaufe nur bei teuren Brands wie meine Winterjacke vom französischen Edeldesigner »The Kooples«. Normalpreis lag so bei 550 Euro, ich habe vor 5 Jahren bei 200 Euro herum zugeschlagen. Ich habe dir gerade diese ältere Jacke herausgesucht, um dir die Qualität zu zeigen. Auch nach über 300 mal Tragen sieht sie wie neu aus. Vorher hatte ich günstigere Winterjacken, die deutlich kälter und nach einem Jahr halb kaputt waren. Das hat mich so 100 Euro pro Jahr gekostet. Es lohnt sich mehr, in ein qualitatives Modell 200 Euro zu investieren, das vorher über 500 Euro gekostet hat. Da hast du länger etwas davon und sparst langfristig Geld.

2. Newsletter abonnieren

Ich habe die Newsletter meine Lieblingshändler abonniert. Da lässt sich nämlich noch mehr Geld sparen! Melde dich unbedingt zum Newsletter an. Häufig kommt die erste Mail mit einem Rabatt-Coupon von 5 bis 20 %. Und der gilt auch für bereits reduzierte Waren!

Asos schickt z. Bsp. regelmäßig Newsletter mit 20 % Rabatten zu. Ich shoppe dort nur, wenn es gerade eine solche Aktion gibt.

Also unbedingt Newsletter abonnieren!

3. Lebensmittel im Angebot kaufen

Ich liebe Seeprodukte wie Garnelen oder Lachs.

Du wirst dir vielleicht denken: »Der Nik lebt ein Leben, total verwöhnt!«

Nein, so ist es gar nicht. Ich kaufe solche Lebensmittel im Angebot ein, um nicht unnötig Geld zu verschwenden. Garnelen sind oft um 20 bis 30 % reduziert, manchmal sogar noch mehr. Ich kaufe sie mir öfters tiefgefroren, da die Packung ewig lang haltbar ist. Und ich kann mir mal hier und da ein paar Stück für meine Spaghetti rausnehmen.

Du wirst es kaum glauben, aber mein Einkaufszettel enthält so um die 90 % reduzierte Produkte. Vor allem sowas wie Spülmittel oder Waschpulver würde ich nur im Angebot kaufen. Ist mein Waschmittel reduziert, hole ich mir gleich zwei XXL-Packungen. Und schon habe ich 10 Euro gespart.

Probier doch beim nächsten Einkauf aus, fast nur reduzierte Produkte zu kaufen. Denk auch an die nächste Woche. Planst du deine Geburtstagsfeier und dein Lieblingssekt ist heute im Angebot, solltest du den Rabatt unbedingt mitnehmen. Die Taktik hat einen tollen Nebeneffekt: Indem ich fast nur Angebote kaufe, kommen verschiedene Speisen auf den Tisch. Ich habe Gerichte wie Miesmuscheln mit Weinsoße gekocht, weil Muscheln gerade im Angebot waren. Ansonsten wäre ich niemals auf die Idee gekommen, sowas zuzubereiten. Vielleicht findest auch du ein neues Lieblingsgericht!

4. So gut wie neu shoppen

Ich kaufe teure Elektrogeräte wie Smartphones oder eine Playstation nur gebraucht. Dafür schaue ich mich auf eBay und eBay Kleinanzeigen um. Ich verhandele immer mit dem Verkäufer, um den Preis zu drücken.

Und jetzt musst du aufmerksam zuhören, der Tipp ist ganz wichtig:

Die größten Schnäppchen landest du nach Konsumfesten!

Weihnachten ist da der Klassiker. So circa ein bis zwei Wochen später, denken sich manche Personen: »Hoppla, die Playstation macht mir nicht wirklich Spaß. Da verkaufe ich sie lieber, um bisschen Geld zu machen!« Das ist wirklich Wahnsinn: Du erhältst ein fast neues Produkt, das nur wenige Tage benutzt wurde. Also du hast die volle Garantie minus ein oder zwei Wochen.

Es gibt noch weitere Konsumfeste wie BlackFriday.

Das ist aber vom Hersteller abhängig.

Ich habe da eine teuflisch gute Spartaktik für dich: Schau dir an, wann der Hersteller ein neues Produkt herausbringt. Kurz danach wird das Vorgängermodell deutlich günstiger. Da können wir das iPhone als Beispiel nehmen. Das neueste Modell kannst du aber auch billiger erhalten, wenn du jemanden findest, der es sich anders überlegt hat. Vielleicht braucht er oder sie das Geld plötzlich für was anders. Und solche Leute findest du vor allem auf eBay Kleinanzeigen.

5. Prepaid statt Vertragsbindung

In den letzten 10 Jahren habe ich alle unnötigen Verträge und Versicherungen gekündigt. Mein Smartphone hat sehr viele Kosten verschlungen. Geht es dir auch so? Du zahlst 30 Euro im Monat und am Ende hast du nur bisschen mit dem Gerät gesurft? Und zusätzlich hast du eine Finanzierung für monatlich 30 Euro abgeschlossen? Also sind das 60 Euro und das Monat für Monat.

Ich habe dieses Problem gelöst, indem ich mir das Vorgängermodell kaufe.

Mal ganz ehrlich, brauchst du wirklich jedes Jahr das neueste Gerät? Okay, die Kamera ist vielleicht bisschen besser. Aber die meisten nutzen es doch nur für paar Bilder und WhatsApp. Solange man kein professioneller Instagrammer ist, reicht der Vorgänger absolut aus.

Aber jetzt haue ich dich aus den Socken. Hoffe ich mal, denn ich bin einen Schritt weiter gegangen. Ich lade meinen Prepaid-Vertrag gar nicht mehr auf. Erst dann, wenn mir mein Provider den Vertrag kündigen würde. Das ist so in 2 Jahren ohne Aufladung. Ich brauche mein Smartphone nur für WhatsApp. Also kann ich auf einen Vertrag verzichten, da ich in der Stadt lebe und es überall gratis Wifi gibt. Und Anrufe mache ich über WhatsApp. Du denkst dir nun:

»Aber Nik, du bist dann nicht immer erreichbar. Wie soll ich da meinen Freunden antworten?«

Genau das war ein positiver Nebeneffekt für mich.

Ich meine, schau dich doch im Bus oder sogar beim nächsten Abend mit Freunden um. Viele sitzen wie hypnotisiert vor ihrem Smartphone. Ich bin nicht mehr in der virtuellen Welt gefangen, da ich nicht mehr Tag und Nacht erreichbar bin. Aber ich verstehe es, wenn du beruflich normal telefonieren musst, braucht du Freiminuten. Da würde ich aber einen Prepaid-Vertrag nehmen.

6. Lifestyle optimieren

Jetzt kommt der extremste Tipp von allen.

Aber fangen wir ganz soft an. Ich gehe abends mit Freunden öfters was trinken. Ich bin keiner der Minimalisten, der nur noch kostenlose Sachen wie Wanderungen unternimmt. Sorry, aber ich mag es gerne in die Stadt zu gehen und das kosten Geld. Mit ein bisschen Planung kannst du viel Geld sparen. Ich erkundige mich, wann welche Bar eine Happy Hour hat. Da gibt’s öfters zwei Cocktails zum Preis von einem.

Für Restaurants kannst du nach Gutscheinen schauen. Auf Groupon gibt’s manchmal Angebote. Ich bevorzuge aber lieber spezielle Events wie Restaurant-Wochen. Gerade bin ich in Riga und da gabs kürzlich ein solches Event. Über 20 Luxus-Restaurants präsentierten Leckereien wie Burger oder Suppen. Ein Burger kostete 5 Euro, was für die Qualität absolut super ist. Zudem gabs eine super Atmosphäre gratis dazu.

Wechseln wir einmal das Genre. Gute Friseure verlangen um die 20 Euro oder mehr für einen Männerhaarschnitt. Das geht stark ins Geld, aber auch hier gibt’s Schnäppchen. In Facebook bieten viele Friseure kostenlose oder günstigere Haarschnitte an.

Der Haken: Ein neuer Friseur schwingt Kamm und Schere. Aber es steht immer ein Experte dabei. Also ich habe einen super Haarschnitt und bin zufrieden. Die nächsten Tage gehe ich wieder zu einem solchen Angebot. Muss dringend zum Friseur!

Und jetzt kommst der extremste Tipp. Also einmal tief durchatmen und einfach zuhören. Du kannst deinen kompletten Lifestyle überdenken. Ich habe mich immer in Deutschland wohlgefühlt. Aber das Ausland bietet mir attraktivere Optionen, da ich mein Geld komplett vom Computer aus verdiene. Deshalb habe ich mich informiert und bin nun nach Lettland gegangen.

Hier zahle ich 317 Euro für 42 Quadratmeter direkt neben der Altstadt. Privater Fitnessraum inklusive. Das ist deutlich mehr Luxus im Vergleich zu Deutschland. Für das Geld habe ich als Student nur ein gammeliges WG-Zimmer erhalten. Und jetzt sind die Preise noch teurer. In Stuttgart müsste ich für diese Lage und die Wohnqualität um die 800 Euro zahlen. Ich würde dir raten zu überlegen, ob du da auch etwas optimieren kannst. Es muss nicht gleich das Ausland sein, aber vielleicht lebt es sich in einem Vorort luxuriöser und günstiger?

+1 Special-Tipp: Am Monatsanfang investieren

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Zurück zum Special-Tipp.

»Aber Nik, was soll ich tun, wenn das Geld nicht reicht?«

Okay, der Monat war hart. Eigentlich hattest du 150 Euro für Lebensmittel eingeplant. Aber du wolltest deinen Partner mit einem leckeren Gericht beeindrucken. Das hat 30 Euro mehr gekostet. Ein argentinisches Steak ist leider kein Schnäppchen.

Deshalb ist dein Geldbeutel explodiert.

Um den restlichen Monat zu überleben, zapfst du dein Bankkonto an.

Stopp!

Das musst du unbedingt vermeiden. Für dieses Problem habe ich eine einfache Lösung: Du legst dir einen kleinen Vorrat an Lebensmitteln an. Geht dir das Geld drei Tage vorher aus, bedienst du dich an deinen Vorräten. So sieht übrigens mein Vorratsschrank aus.

Wie du siehst, habe ich viele Produkte wie Reis, Nudeln und auch Tomatensoße. Karotten und Zwiebeln kosten nur wenige Cent. Meine Tiefkühltruhe enthält Produkte wie Fisch und Garnelen. So kann ich mir notfalls ein gesundes Menü zaubern, ohne mein Bankkonto anzapfen zu müssen.

Ich empfehle dir einen sanften Einstieg in den Minimalismus. Hast du vorher 300 Euro für Lebensmittel ausgegeben, solltest du zuerst deine Ausgaben analysieren. Vielleicht gibst du 100 Euro für Süßigkeiten und Alkohol aus. Ich kann das verstehen, manchmal möchte man sich etwas gönnen und das ist total okay. Aber du kannst die Kosten senken, indem du beides nur im Sonderangebot einkaufst. Im Lindt-Lagerverkauf sehe ich oft Rabatte wie 60 oder 70 %. Aber natürlich wäre es toll, wenn du versuchst, gesünder zu leben.

Ich hoffe, dir haben meine 6+1 Spartipps gefallen. Hast du vielleicht noch einen weiteren Spartipp für mich und die Community hier?

Dann lass doch bitte ein Kommentar da!

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