Bester Broker 2020: ALLES, was du zum Smartbroker wissen musst! | 10 Fragen

Der Smartbroker hat seine Gebühren gesenkt. Seit heute kannst du dort ab 0 Euro Aktien kaufen. Das geht über die Börse gettex in München. Per Lang und Schwarz tradest du dort für nur 1 Euro. Das macht den Smartbroker zum besten Full-Service-Broker Deutschlands.


Doch ich wollte es genauer wissen. Ich habe dem Broker die 10 wichtigsten Fragen rund um das Depot-Angebot zugeschickt. Thomas Soltau, das ist der Vorstand des Smartbrokers, hat diese Fragen persönlich beantwortet. Er hat mir die Antworten exklusiv im Voraus geschickt.

In diesem Beitrag erfährst du die aktuellsten Konditionen aus ersten Hand.

1. Könnt ihr euch kurz vorstellen? Wer steht hinter dem Smartbroker?

Thomas Soltau: „Smartbroker ist ein Produkt von Deutschlands größter Finanz-Community, das ist die Wallstreet:Online. Wir sind ein Produkt der Wallstreet:Online Gruppe, die wiederum das Börsenportal wallstreet-online.de betreibt. Wir betreiben auch andere Portale wie z. Bsp. ariva.de, wir betreiben börsennews.de oder auch finanznachrichten.de.

Darüber hinaus gehört zur Wallstreet:Online Gruppe die Wallstreet:Online Capital AG. Dies ist ein seit 2005 zugelassener Finanzdienstleister in Deutschland, der auch der Betreiber des Smartbrokers ist und schon sehr lange im Bereich Kapitalanlagen aktiv ist. Denn du kannst über die Wallstreet:Online Capital AG bei fondsdiscount.de Investmentfonds extrem günstig kaufen.

Wir waren einer der ersten, die Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag im Internet angeboten haben. Da haben wir bereits im Jahr 2000 damit angefangen. Insofern sind wir schon sehr lange am Markt und haben viel Erfahrungen, die wir hier mitbringen.“

2. Warum sollte ich beim Smartbroker mein Depot eröffnen?

Thomas Soltau: „Die Frage kann ich relativ leicht beantworten. Es ist nämlich der gleiche Grund, wie die Frage, wer dahinter steht. Der Smartbroker ist nämlich ein Produkt von Deutschlands größter Finanz-Community.

Das heißt, wir haben das Produkt so entwickelt, wie es nachgefragt wurde, wie es uns die User zugetragen haben. Wir entwickeln dieses Produkt immer weiter, aufgrund der Anmerkungen und Wünsche unserer Kunden. Das ist das zentrale Thema des Smartbrokers und da denken wir immer im Kundeninteresse.“

3. Wie teuer sind die Kosten? Fällt auf Dividende eine Gebühr an?

Thomas Soltau: „Der Smartbroker ist wahrscheinlich eines der günstigsten Produkte am Markt. In erster Linie gibt es keine Depotgebühren, die sind auch ehrlich gesagt nicht mehr zeitgemäß.

Was für unsere Kunden interessant ist, sind die 4 Euro pro Order. Das heißt, wenn du in Deutschland Aktien oder ETFs handeln möchtest, – was auch immer – kannst du das für 4 Euro tun. Ich weiß, es gibt hier und da den günstigeren Anbieter, das sind die sogenannten Neobroker. Aber sie bieten nicht unser Produktspektrum. Du kannst über unser Haus sämtliche Börsenplätze handeln. Das heißt, du kannst in Berlin, Frankfurt, Xetra, Tradegate, Lang und Schwarz usw. handeln. Wir haben ein sehr breites Produktspektrum.

Darüber hinaus bieten wir Währungskonten an, also Fremdwährungskonten. Wir bieten Unterdepots an. Du kannst bei uns einen Währungskredit beantworten. Wir sind da breit aufgestellt. Du kannst auch im Ausland handeln. Wir sind ein Full-Service-Broker, wie man so schön sagt, den wir hier aufgebaut haben für äußerst günstige 4 Euro.

Aber wir schauen, dass wir unsere Kostenvorteile im Blick behalten und die auch dem Kunden weitergeben. Wir haben es geschafft ganz frisch die Konditionen heute umzuändern: Die 4 Euro kann man nun streichen, denn wir bieten den Handel an gettex für 0 Euro an. Der Kunde zahlt keine Gebühren mehr. Du kannst also kostenfrei Aktien bei uns handeln. Bei Lang und Schwarz zahlst du nur 1 Euro über unser Haus.

Wir haben Premium-Partner im Derivate-Bereich, wo du Zertifikate gänzlich kostenfrei handeln kannst. Das sind die HSBC, Morgan Stanley und Vontobel. Da sind wir sehr gut aufgestellt mit tollen und starken Partnern, die uns hier unterstützen und es euch ermöglichen, so gute Konditionen anzubieten.

Aber, wie erwähnt, du kannst alle anderen Börsenplätze handeln für 4 Euro pro Transaktion. Wir haben also ein breites Handelsspektrum, was wir dir mit an die Hand geben.

Du hast gefragt, ob Gebühren auf Dividende anfällt. Auch da ist die Frage mit der Community zu erklären. Als wir gestartet sind im Dezember 2019 haben wir tatsächlich eine Gebühr dafür erhoben. Das waren genau 50 Cent je Dividendenzahlung, die wir den Kunden belastet haben. Diese Gebühr ist mittlerweile gestrichen.

Warum?

Weil die Community uns mitgeteilt hat, dass es eine Gebühr ist, die durchaus den einen oder anderen Schmerz verursacht. Das haben wir zum Anlass genommen, das nachzuverhandeln und das direkt im Januar aus dem Preis-/Leistungsverzeichnis gestrichen. Insofern haben wir auch da im Interesse des Kunden gehandelt und konnte erfolgreich agieren.“

An dieser Stelle muss ich mehrere Punkte ergänzen.

Deutsche Handelsplätze

Die genannten Konditionen gelten für deutsche Handelsplätze. Du kannst für 0 Euro über die Gettex handeln, für 1 Euro tradest du über Lang und Schwarz. Die 4 Euro gelten für die restlichen deutschen Handelsplätze.

An den Börsen Frankfurt und Xetra fällt jedoch zusätzlich eine Börsenplatzgebühr an. Deshalb würde ich diese beiden Börsenplätze meiden. Sie bieten sowieso kaum einen Vorteil.

Tipp: Die Tradegate kostet wirklich nur 4 Euro und hat keine versteckten Nebenkosten. Du kannst dort auch deutlich länger als an der Xetra handeln. Da das Volumen an der Tradegate meist sehr hoch, gibt gute Spreads.

Wenn die Spreads bei Gettex und Lang und Schwarz niedrig sind, würde ich sowieso über diese beiden Börsen handeln.

Ordersumme für 0 Euro

Um für 0 Euro (gettex) oder 1 Euro (Lang und Schwarz) zu handeln, musst du mindestens 500 Euro investieren. Für geringere Beträge wie 100, 200 oder 499 Euro zahlst du 4 Euro pro Order.

Auslandsbörsen

Die oberen Konditionen beziehen sich auf deutsche Handelsplätze. Im Ausland gelten andere Konditionen. Da wird es deutlich teurer. Neben der Basisprovision fällt eine Mindestgebühr an.

Quelle: Preis- und Leistungsverzeichnis

In den USA liegt diese bei 25 US-Dollar. Das ist viel zu teuer für kleine Konten. Der Auslandshandel vom Smartbroker lohnt sich erst bei größeren Summen wie 5.000 Euro.

Die meisten deutschen Anleger handeln aber sowieso über deutsche Handelsplätze. Du kannst alle bekannten Aktien wie Amazon, Apple oder Facebook ganz bequem über Gettex, Tradegate und Co. beziehen. Ich z. Bsp. handele nur an deutschen Börsen.

Wenn du aber nur an ausländischen Börsen handeln möchtest, gibt es günstigere Broker.

4. Wie sind eure Handelszeiten? Welche Handelsplätze stehen mir zur Verfügung?

Thomas Soltau: „Grundsätzlich bieten wir nahezu alle Börsenplätze im Inland und Ausland an. Wir sind also sehr breit aufgestellt. Die brauche ich, glaube ich nicht alle aufzählen. Das sind sehr viele. Die Handelszeiten orientieren sich genau daran.

Der Smartbroker ist ein Online Broker, wir sind also nicht an eine Filiale gebunden. Du kannst 24 Stunden am Tag bei uns agieren, dich einloggen und handeln. Wenn die Börsen zu dem Zeitpunkt, wo du dich anmeldest, offen haben, kannst du handeln. Das gilt natürlich auch fürs Ausland. Wenn du in anderen Zeitzonen aktiv sein möchtest, kannst du das bei uns gerne tun. Wir bearbeiten alles unmittelbar und werden die Orders unmittelbar in die Wege leiten bzw. sie werden durch unsere Partner in die Wege geleitet.“

5. Wie sicher ist mein Geld beim Smartbroker aufgehoben?

Thomas Soltau: „Der Smartbroker ist natürlich sicher. Wir haben als Abwicklungspartner eine sehr starke Bank im Hintergrund, das ist die DAB BNP Paribas. Die DAB ist notiert im Einlagensicherungsfonds. Das heißt, je 100.000 Euro pro Kunde sind abgesichert. Darüber hinaus ist die DAB Mitglied im freiwilligen Einlagensicherungsfonds, wo nochmal 90,1 Millionen Euro pro Anleger bzw. pro Kunde abgesichert sind. Das sollte sicherlich ausreichend sein.

Die Wertpapierdepots, also die Wertpapiere, die sich in den Depots befinden, sind sowieso Sondervermögen und deswegen insolvenzgeschützt. Insofern haben wir auch da eine hohe Sicherheit.

6. Aktien und Steuern sind kompliziert. Welche steuerlichen Leistungen bietet ihr euren Kunden?

Thomas Soltau: „Wir sind ein Broker, der in Deutschland aktiv ist, mit der DAB im Hintergrund. Wir haben auch alle möglichen Zulassungen durch die DAB in Deutschland, sodass die Abgeltungsteuer komplett abgeführt wird. Sie wird berechnet, sie wir abgeführt, da muss sich kein Kunde darum kümmern.

Wir führen Verlustrechnungstöpfe. Auch da muss sich kein Kunde darum kümmern. Man kann Verlustrechnungstöpfe zu uns übertragen. Das führen wir fort und verrechnen mit künftigen Gewinnen. Das ist der klassische Service, den wir natürlich anbieten.

Darüber hinaus bieten wir Quellensteuer-Services an. Das heißt, du kannst bei uns beantragen, dass wir zu viel bezahlte Quellensteuer von ausländischen Aktien oder Fonds zurückholen. Also auch da haben wir ein sehr breites Produktspektrum und unterstützen den Anleger, wo wir nur können.“

7. Wie finanziert ihr euch?

Thomas Soltau: „Ganz kurz und klar die Antwort: Die Finanzierung ist durch das Produkt gewährleistet. Wir haben es natürlich so gerechnet, dass wir langfristig davon leben können und alle einhergehenden Themen finanzieren können.

Wir wissen, dass es ein margenarmes Geschäft ist, das wir hier betreiben. Vor allem, da wir die ganzen Kostenvorteile, die wir generieren, an unsere Kunden weitergeben möchten, sodass wir in einem engen Korridor unterwegs sind. Aber es rechnet sich aufgrund der Masse an Kunden, die bisher schon da ist. Die künftigen Kunden verbessern dieses Angebot mit Sicherheit auch.

Vor allem bei der „Zero-Fee“ finanzieren wir uns ganz gut. Allerdings bekommen wir die Finanzierung hier durch die Partner. Das heißt, wenn du eine Order tätigst bei einem dieser Partner, bekommen wir eine Vergütung von diesem Partner. Diese Vergütung nehmen wir, um die ganzen Kosten, die mit der Order einhergehen, zu decken.

Diesen Kostenvorteil konnten wir eindeutig an den Anleger weitergeben, während andere Broker das in der Regel auch betreiben, aber eben diesen Gebührenvorteil nicht an den Kunden weitergeben.“

8. Ist ein Depotübertrag vom und zum Smartbroker möglich?

Thomas Soltau: „Das ist möglich, gar kein Problem. Du kannst von allen Banken jederzeit Depotwerte zu uns übertragen – einzelne, wie vollständige Depots. Du kannst aber auch vom Smartbroker wegübertragen, auch wenn ich nicht wüsste, warum man das machen sollte, aber es geht.

Wir kümmern uns gerne um alles für unsere Kunden. Das heißt, schick uns einfach deine Anfrage, schick uns deine Aufträge und wir kümmern uns um die Abwicklung. Wir müssen darauf hinweisen, dass bei Depotüberträgen, die zu uns kommen, keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit der abgebenden Bank haben. Da gibts leider zum Teil sehr starke Verzögerungen, auf die wir einfach keinen Einfluss haben.“

9. Gibt es Aktien- und ETF-Sparpläne?

Thomas Soltau: „Die gibt es, wir bieten ein sehr breites Spektrum an. Es gibt Aktien-Sparpläne, ETF-Sparpläne, Fonds-Sparpläne und Zertifikat-Sparpläne. Wir sind da sehr breit aufgestellt.

Wir sind auch äußerst günstig. Bei Aktien- und ETF-Sparplänen zahlst du nur 0,2 % (mindestens 0,80 Euro) je Ausführung. Das ist vergleichsweise sehr günstig, vor allem, wenn man es mit den anderen Marktteilnehmern vergleicht.

Gerade im ETF-Bereich ist das spannend, weil wir da insgesamt 600 ETF-Sparpläne derzeit anbieten. Das ist sehr viel. Von diesen 600 haben wir sogar 300 komplett kostenfrei. Da sich dieses Produkt ganz gut eignet, um in den Aktienmarkt einzutauchen, um sich damit vertraut zu machen, haben wir da ein sehr gutes Produkt für Neueinsteiger, die sich gerade erst an diesen Markt herantrauen.

Hier muss ich noch einen wichtigen Punkt ergänzen. Das ETF-Sparplan-Angebot ist zeitlich beschränkt.

Quelle: Smartbroker-Homepage

Amundi-ETFs kannst du bis zum 31. Dezember 2022 kostenfrei besparen. Die Aktion mit iShares läuft aber nur bis zum 31. Dezember 2020. Da musst du die Augen offen halten und aufpassen, ob die Aktion verlängert wird. Sonst kommt das böse Erwachen, wenn plötzlich Gebühren anfallen.

10. Was habt ihr für die Zukunft geplant?

Thomas Soltau: „Wir haben das zentrale Kundenversprechen umgesetzt. Du kannst kostenfrei Aktien handeln, du kannst kostenfrei Derivate handeln, du kannst kostenfrei ETFs handeln. Wir sind da sehr gut aufgestellt. Du kannst bei uns sehr viel machen.

Dieses zentrale Kundenversprechen haben wir jüngst eingelöst und werden uns eher damit beschäftigen, das Produkt an sich im Sinne der technischen Details weiterzuentwickeln. Das heißt, was momentan vermisst wird bei uns, ist eine App. Die App wird natürlich auch noch kommen. Daran arbeiten wir gerade. Darüber hinaus arbeiten wir natürlich daran, die Wünsche unserer Kunden und User bezüglich des Front-Ends einbinden, das wir andere Funktionalitäten zur Verfügung stellen. Da sind wir natürlich auch dran, um das Produkt noch besser aufzustellen, als es jetzt schon ist.

Wie gesagt, wir haben jetzt schon ein gutes Spektrum, also sind wir ganz gut aufgestellt. Sollte das dazu führen, das wir an der einen oder anderen Kostenschraube drehen können, dass wir hier und da Vorteile heraushandeln können mit unseren Partnern, werden wir natürlich auch hier für unsere Kunden weitere Senkungen durchführen, aber da kann ich jetzt im Moment nichts versprechen.“

Ich bedanke mich bei Thomas Soltau für die Beantwortung der Fragen. Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, bitte poste sie unten als Kommentar. Ich versuche sie zu beantworten und frage auch direkt beim Smartbroker nach.

1 Kommentar
  • Antworten Rina

    18. Mai 2020, 18:01

    Super interessantes Interview! Ich finde Herr Soltau wirkt auch sehr sympathisch. Bin wirklich am überlegen, ob ich zum Smartbroker wechsle.

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