Ich baue ein 100.000 € Wachstum/Megatrend Depot von 0 € auf

Ich möchte dich auf eine ganz besondere Reise mitnehmen. Ich baue ein komplett neues Echtgeld-Portfolio auf. Es geht von 0 Euro los. Du kannst mich also auf meiner finanziellen Reise von Anfang an begleiten.

  • Das Portfolio wird aus Wachstums- und Megatrend-Aktien bestehen.
  • Ich investiere jede Woche 1.000 Euro.
  • Das Ziel sind 100.000 Euro.
  • Und natürlich möchte ich die Märkte schlagen. Sonst könnte ich gleich in einen weltweit gestreuten ETF investieren.

Heute erkläre ich dir, wie dieses Projekt ablaufen wird. Und natürlich stelle ich dir mein erstes Investment für 1.000 Euro vor.

Wenn ein Depot nicht genug ist

Ich habe mir lange überlegt, wie ich dieses Projekt machen soll. Am Ende habe ich mich für zwei Echtgeld-Depots entschieden.

Ja, du hast richtig gehört.

Neben diesem Depot wird es ein zweites Depot geben. Das zweite Echtgeld-Depot wird ein Dividenden-Echtgeld-Depot sein. Auch dort werde ich 1.000 Euro pro Woche investieren.

Heute geht es um das Megatrend-Wachstums-Depot.

Wie wird dieses Projekt ablaufen?

  1. Ich investiere jede Woche 1.000 Euro in eine Aktie.
  2. Es kann auch sein, dass ich eine alte Position erhöhe oder eine Aktie verkaufe.
  3. Mein Anlagehorizont ist mittel- bis langfristig. Im Optimalfall wächst das Unternehmen fleißig weiter und bleibt seiner Politik treu. Dann bleibe ich natürlich fleißig investiert.

Wenn das Unternehmen plötzlich seine Geschäftsführung austauscht und statt Tierfutter auf Babykleidung setzt, werde ich verkaufen. Ich möchte aber lieber 5 Jahre, 10 Jahre oder sogar länger investiert bleiben.

Der Fokus dieses Depots liegt bekanntlich auf Wachstumsaktien und Megatrends. Solche Aktien spielen ihre Stärke langfristig aus.

Ich suche gezielt nach stark wachsenden Unternehmen in stark wachsenden Trendmärkten. Keine Sorge, ich werde nicht in irgendwelche dubiose Pennystocks investieren. Ich werde keine halbtoten Aktien-Leichen für 2,4 Cent kaufen. Ich kaufe nur seriöse Unternehmen.

Du kannst es dir ungefähr so vorstellen:

Quelle für Chart: comdirect

Mir geht es nicht darum, die neue Amazon zu finden. Ich möchte nicht bei 1,70 Euro im Jahr 1997 einsteigen. Damals war Amazon noch ein Buchhändler. Niemand konnte ahnen, welche Entwicklung Amazon nimmt. Das war quasi die 1. Phase.

Die 2. Phase kann man ungefähr zur Finanzkrise herum verorten. Immer mehr Menschen kauften online ein. Amazon hatte sich als Big Player des Versandhandels etabliert. Im Anschluss konnte Amazon enorm vom Megatrend Online Shopping profitieren. Schwupps, der Kurse ging durch die Decke.

Jetzt befinden wir uns in der 3. Phase. Amazon ist nun ein Dominator seiner Nische.

Ich möchte Wachstumsaktien in der 2. Phase kaufen:

  • Das Unternehmen hat sich bereits etabliert.
  • Die Chancen stehen sehr hoch, dass der Megatrend in Zukunft für unerträgliche Gewinne sorgen wird.
  • Doch es gibt reichlich Potenzial in der Nische.

Ich setze eher auf die Marktführer, da wir aktuell in schwierigen Zeiten leben. Die größeren Big Player werden die Corona Krise tendenziell besser überstehen.

Die beiden wichtigsten Erfolgsfaktoren

Ich suche nach Unternehmen, die ihre Nische schneller und bequemer machen.

Über Jahrtausende hinweg war Schnelligkeit einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Die Spanier bezwangen die Mayas mit ihrer schnellen Waffenentwicklung. Sie konnten ihre Feinde schnell und bequem beseitigen. Das ist grauenhaft, aber das ist leider die menschliche Geschichte.

Amazon bezwang die Einzelhändler mit einer schnellen und bequemen Bestellung.

Deshalb suche ich gezielt nach Unternehmen die Schnelligkeit und Bequemlichkeit mitbringen. Der Aktienkurs steht an zweiter Stelle. Ich investiere in das Unternehmen und nicht in den Kurs.

Ich betreibe kein Trading. Das ist ganz wichtig. Anders wäre dieses Projekt gar nicht möglich. Sonst könnte ich nicht jede Woche zwei neue Aktien kaufen. Wenn ich traden würde, müsste ich einen guten Einstieg abwarten. Dann würde ich ein oder zwei Monate gar keine Videos posten und dann plötzlich 5 Videos in einer Woche. Das würde so keinen Sinn machen.

Deshalb steht die Perspektive des Unternehmens im Fokus. Ob ich 10 % höher oder tiefer kaufe, ist mir egal. Ich setze gezielt auf wachstumsstarke Unternehmen. Ich spekuliere darauf, dass sich dieses Wachstum früher oder später im Kurs niederschlägt. Ich habe Zeit, ich kann paar Jahre abwarten.

Amazon oder Apple? Gar keine von beiden!

Meine beiden Echtgeld-Depots werden eine völlig neue Erfahrung für dich sein. Im Gegensatz zu anderen Finanz-YouTubern investiere ich in kaum bekannte Aktien. Ich suche nach Perlen, von denen fast kein deutscher Anleger gehört hat.

Ich werde nur sehr selten in bekannte Wachstumsaktien investieren. Ehrlich gesagt, hängen mir die Videos zu Amazon und Co. an beiden Ohren raus.

  • Das Update zum Wachstumsdepot kommt ab jetzt jeden Dienstag raus.
  • Donnerstag kommt dann die Dividendenaktie.

Es wäre aber langweilig, wenn ich einfach nur die Aktien raushaue. Da laufen mir die Zuschauer weg. Ich werde die Depot-Updates mit aktuellen News und spannenden Finanzinfos verpacken. Das kann z. Bsp. eine Einschätzung sein, wie sich Inflation und Schulden auf die Finanzmärkte auswirken. Es wird also nicht langweilig werden, keine Sorge.

Warum 1.000 Euro und kein Einmalinvestment?

Bevor ich dir die Aktie vorstelle, möchte ich ein paar Worte zur aktuellen Lage sagen. Es hat einen guten Grund, warum ich jede Woche 1.000 Euro investiere. In meiner Facebook-Gruppe Aktien Lounge habe ich eine Umfrage gemacht, wie viel Geld ich investieren soll.

Ich wusste nicht, ob ich 500, 1.000 oder sogar 10.000 Euro reinhauen soll. Die Antwort war sehr überraschend für mich.

Ich dachte, die meisten Leute wollen größere Beträge sehen. Tatsächlich kamen kleinere Summen wie 500 oder 1.000 Euro im Monat.

Ich habe mich schlussendlich für 1.000 Euro pro Woche entschieden. Ich finde es seltsam, wenn YouTuber ein Dividenden-Portfolio vorstellen und stolz ihre 30 Cent an Dividende präsentieren. Also ganz ehrlich, da kostet ein Bier abends im Rockcafe das 15-Fache.

Versteh mich nicht falsch, es ist super, wenn Dividenden fließen. Aber wegen 30 Cent feiere ich mir keinen ab. Daher habe ich mich für 1.000 Euro pro Woche entschieden.

Ursprünglich wollte ich mit einem größeren Einmalinvestment von 10.000 Euro starten. Doch die aktuelle Lage an den Märkten ist gefährlich. Ich bin bullisch eingestellt. Aber ich bin nicht verblendet.

  • Die Corona Krise hat zu wirtschaftlichen Schäden geführt.
  • Außerdem sind die Märkte in den letzten Wochen stark gestiegen.

Deshalb habe ich mich gegen ein großes Einmalinvestment entschieden. Ich möchte mir ein Klumpenrisiko direkt zu Beginn ersparen.

Mein erstes Investment heißt …

Vorab möchte ich eine Sache betonen: Ich investiere zwar nicht in Pennystocks, das Depot ist trotzdem hochspekulativ. Kaufe mit bitte auf keinen Fall gehirnlos nach. Meine Aktien können locker 50 % oder mehr fallen.

Ich kaufe spekulative Megatrend-Aktien, die nichts für schwache Nerven sind. Schau dir lieber mein Depot an und lach mich schadenfroh aus, wenn ich falsch liege. Kannst du sehr gerne machen.

Bitte kauf mir nicht gehirnlos nach, denn wie gesagt: Alle Aktien in diesem Depot sind keine Kaufempfehlung.

Genug um den heißen Brei geredet. Mit meiner ersten Aktie setze ich auf den Megatrend digitale Bildung. In meinem Wachstumsdepot möchte ich in Unternehmen investieren, die ihre Branche schneller und bequemer machen.

E-Learning erfüllt beide Kriterien. Es ist deutlich bequemer von daheim aus zu lernen. Und es ist viel schneller. Der Schüler muss nicht mehr zur Nachhilfe rennen. Die Eltern können ihn bequem vor den Computer setzen. Das spart auch den Eltern wertvolle Zeit und Spritkosten ein.

Außerdem sind die Kosten viel niedriger. Eine Nachhilfe will meist per Stunde bezahlt werden. Das ist teuer. Ein Online Kurs hingegen kann auch ohne menschlichen Betreuer ablaufen. Man kann den Nachhilfe-Lehrer ganz einfach einblenden. Du kannst dir die Lektion so oft anschauen, wie du möchtest.

Deshalb ist E-Learning nicht nur für Eltern und Kinder interessant. Auch in der Erwachsenenbildung ist digitale Bildung extrem spannend. Wer tagsüber arbeitet, möchte abends nicht mehr zu Schule gehen. Per Notebook kann man sich bequem im Sofa breit machen und sich fortbilden.

E-Learning an sich besteht also aus zahlreichen Nischen. Es gibt Kinderbildung, Erwachsenenbildung und, und, und. Ich habe mich für New Oriental Education entschieden. Das ist ein chinesischer Anbieter für digitale Bildung.

Ich habe mir 10 Stück für jeweils 103 Euro gegönnt. Das sind zusammen 1.030 Euro.

Für die Besserwisser unter uns: Ja, das sind 30 Euro mehr als 1.000 Euro. Ich sehe das aber nicht so streng. Ich finde es lächerlich, wenn man wegen ein oder zwei Euro rumknausert.
Heutzutage kosten viele Aktien nunmal dreistellige Summen. Deshalb werde ich einmal bisschen mehr und dann bisschen weniger als 1.000 Euro investieren.

Das Depot läuft über die Comdirect. Ich würde diesen Broker normalerweise nicht nutzen. Die Kosten sind viel zu hoch. Doch ich denke gerade darüber nach, meinen Wohnsitz ins EU-Ausland zu verlagern. Ich spreche momentan mit Steuerberatern in Lettland, wie viel Steuern ich hier zahlen muss.

Meine Top-Broker bieten ihren Service leider nur in Deutschland, Österreich und einer in der Schweiz an. Deshalb trade ich über die Comdirect, da sie kulant gegenüber EU-Kunden ist. Sonst würde ich diesen Broker nicht nutzen.

Hier geht es zu meinem Top-Broker, der sich in der Corona-Krise bewährt hat:


Ich habe insgesamt 9,30 Euro für den Kauf bezahlt. Das sind circa 0,9 % Gebühren. Das ist okay, aber es geht günstiger. Mein oberer Top-Broker berechnet günstigere Gebühren.

Zurück zu New Oriental Education. Das Unternehmen ist auf private Bildung spezialisiert. Es gibt Online- und Offline-Angebote. Seit 1993 hat New Oriental mehr als 52,8 Millionen Studenten betreut. Damit ist das Unternehmen chinesischer Marktführer in der privaten Bildung.

In der realen Welt betreibt New Oriental:

  • 99 Schulen,
  • 1.416 Lernzentren und
  • 12 Buchhandlungen.
  • Der Bildungsdienstleister ist in 86 Städten vertreten.

Das Online-Angebot nennt sich Koolearn. New Oriental bietet es seit 2005 an. Seitdem haben sich mehr als 7,1 Millionen Studenten registriert.

Quelle: comdirect

Inzwischen ist Koolearn als eigene Aktie gelistet. New Oriental hält jedoch 53,3 % der Aktien. Läuft es bei Koolearn gut, wird New Oriental automatisch enorm davon profitieren.

Ich habe mich für die New Oriental Aktie entschieden, da sie mit ihrer Offline-Präsenz mehr Sicherheit bietet. Zu Corona Zeiten möchte ich nicht zu viel Risiko eingehen.

Aber Luckin Coffee!

New Oriental bietet ein extrem breites Angebotsspektrum an. Das Unternehmen holt seine Kunden bereits im Kindesalter ab.

Eltern können ihre Kinder ab 3 Jahren einschreiben. Es werden Fächer wie Chinesisch, Englisch, Mathematik oder Kunst angeboten. Später hilft New Oriental bei der Prüfungsvorbereitung in der Mittel- und Oberschule weiter. Nach dem Schulabschluss bietet das Unternehmen eine begleitende Berufsausbildung. Der Azubi kann sich z. Bsp. in Marketing oder Buchhaltung fortbilden.

Ich habe mich bewusst für eine chinesische Aktie entschieden. Das ist etwas seltsam, da sich China und USA im Handelskrieg befinden. Momentan scheint er wieder aufzuflammen.

Der Skandal um Luckin Coffee spielt Trump voll in die Karten. Das Unternehmen hat seine Geschäftszahlen gefälscht. Deshalb hat der US-Senat ein Gesetz zum Delisting von chinesischen Aktien verabschiedet. Unternehmen aus China müssen ihre Daten transparenter offenlegen.

Das ist ein Problem, da dies gegen chinesische Gesetze verstößt. Ich denke aber nicht, dass es wirklich zum Delisting von chinesischen Aktien kommt. Ich sehe den aktuellen Streit eher als Chance an.

Frei nach dem Motto: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“

Der aktuelle Streit hat nichts mit New Oriental zu tun. Deshalb habe ich zum aktuellen Preis zugeschlagen.

Online UND offline stark aufgestellt

New Oriental befindet sich seit 1993 auf dem Markt. Wir haben hier ein etabliertes Unternehmen mit einem sinnvollen Geschäftsmodell. Für die Zukunft ist New Oriental super aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 galt das POP Kids-Programm für jüngere Kinder als größten Wachstumstreiber. Kinder sind die Kunden der Zukunft. Schreiben sie gute Noten, werden die Eltern beim gleichen Anbieter bleiben.

Das Unternehmen überzeugt mit starken Wachstumszahlen:

Quelle: Aktien-Terminal von Traderfox

Ich gehe davon aus, dass sie nicht gefälscht sind. Das Umsatzwachstum zeigt, dass wir es mit einem Megatrend-Unternehmen zu tun haben.

Ich möchte noch einen letzten Aspekt ansprechen. Die Bevölkerung in China wächst nicht mehr extrem rasant an. Indien ist der neue Wachstumsgigant in puncto Einwohner. Dafür wird die chinesische Mittelschicht immer stärker.

Viele Regionen waren vormals landwirtschaftlich geprägt. Nun merken die Eltern, dass sich mit Bildung und Arbeit ein gewisser Wohlstand erreichen lässt.

Laut Michael Kissig geben asiatische Familien 15 % ihres Einkommens für Bildungsdienstleistungen aus, in den USA sind es gerade einmal 2 %.

Das beruht laut ihm auf kulturellen Unterschieden, da Nordamerikaner und Europäer satt sind. In Deutschland heulen wir lieber herum und denken, dass wir nichts für unseren Wohlstand tun müssen. Chinesen haben eine andere Mentalität. Die Kultur ist von Wissbegierde und Unternehmergeist geprägt.

Darüber kann man sich streiten, die Bildungsausgaben sprechen klar für New Oriental Education. Aus diesen Gründen habe ich mich für eine chinesische Aktie entschieden.

Ich habe noch Strategic Education aus den USA auf meiner Watchlist.

Quelle: Aktien-Terminal von Traderfox

Doch die Mentalität der Chinesen, stärker auf Bildung zu setzen, war für mich das ausschlaggebende Kriterium. Außerdem ist New Oriental deutlich breiter gestreut und stärker etabliert. In den USA gibt es viel mehr Player mit kleineren Marktanteilen. Zu unsicheren Corona Zeiten setze ich lieber auf den felsenfesten chinesischen Marktführer.

Aktuell besteht mein Portfolio also aus einer Aktie im Wert von 1.030 Euro. Mein Geld ist zu 100 % in China-Aktien investiert.

Das ist keine breite Streuung und hochspekulativ, doch das wird sich in den nächsten Wochen mit weiteren Aktien ändern.

Risikohinweis: Dieser Beitrag ist meine persönliche Meinung. Er dient nur der Information und ist keine Anlageberatung. Ich kann auch komplett falsch liegen.

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